Interview

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Leitet seit Mai 2019 die Geschicke des Foodservice-Departments der ECE: Jonathan Doughty.
ECE Projektmanagement
Leitet seit Mai 2019 die Geschicke des Foodservice-Departments der ECE: Jonathan Doughty.

Im Juni 2017 ernannte Deutschlands größter Center-Betreiber ECE Jonathan Doughty zum Global Head of Foodservice. Seit Mai 2019 leitet der Foodservice-Stratege ein eigenes Department: Die insgesamt sieben Experten des Foodservice, Leisure and Placemaking (FLP)-Teams sollen die ECE Shopping Center, Büros und andere Locations fit für die Zukunft machen. Im Interview mit foodservice erläutert "Johnny", wie und warum.

Dieser Text ist ein Exzerpt. Das vollständige Interview lesen Abonnenten in der September-Ausgabe der foodservice.

Mit FLP hat die ECE ein komplett neues Department geschaffen und damit abermals die Bedeutung von Foodservice, Leisure und Placemaking für künftige Entwicklungen unterstrichen. Welche Rolle genau nimmt die Abteilung innerhalb des Unternehmens ein?
Vertikal gesehen befinden wir uns innerhalb des Leasing-Teams, aber wir haben tatsächlich Schnittstellen über das ganze Unternehmen hinweg: Wir treffen uns und arbeiten mit den Architekten und Designern der Company, mit unseren Center-Management-Teams, mit den ECE Asset Managern und vielen anderen Abteilungen, sodass wir die richtigen Flächen designen, bauen und betreiben können. Wir sind wahrscheinlich das erste horizontal voll integrierte Team der ECE – und das war eine ganz bewusste Entscheidung von mir. Wir verfügen in unserem Unternehmen über enorme Erfahrungswerte, an die ich anknüpfen kann.


Die ECE gilt als sehr etabliertes, traditionelles Unternehmen. Müssen oder mussten Sie viele alte Strukturen oder Gewohnheiten aufbrechen?
Ich musste glücklicherweise überhaupt nichts aufbrechen. Wie die übrige Shopping-Center-Branche lernen auch wir, die Dinge ein wenig anders anzugehen. Momentan erfahren wir, wie viel Expertise wir tatsächlich in unserem eigenen Unternehmen haben – und wie viel mehr wir mit unseren Teams kommunizieren und zusammenarbeiten müssen. In der Vergangenheit gab es typischerweise separate Abteilungen und Bereiche und jeder arbeitete für sich. Ich versuche dabei zu helfen, eine Unternehmenskultur aufzubauen, in der wir mehr miteinander reden und arbeiten. Und es funktioniert wirklich gut.

Wie bringen Sie denn die Leute dazu, miteinander zu reden?
Ich habe es mir in meinem Leben persönlich zur Aufgabe gemacht, jede Woche zwei neue Leute aus dem Unternehmen zu treffen, die ich noch nicht kenne. Ich schaue auf Linkedin oder Xing, finde heraus, wen ich noch nicht kenne, nehme Kontakt auf und wir gehen was trinken, oder treffen uns zu einem Kaffee oder kurzen Meeting. Ich ermuntere mein FLP Team, das Gleiche zu tun. Nur durch solche Beziehungen können wir ‚super-collaborative‘ werden. Und darin besteht meiner Meinung nach der Wechsel vom Alten zum Neuen. Unsere Zukunft sieht glänzend aus, aber wir müssen hart an allem arbeiten, was wir ‚nicht wissen‘ und was wir ‚schon wissen‘.

Welche zentralen Schritte hat das neue FLP Team bislang unternommen?
Als Erstes galt es zu verstehen, was wir als Unternehmen dem Markt bieten können. Es gibt insgesamt 195 ECE Locations – und die Frage war: Welche von ihnen sind für Foodservice, Leisure und Placemaking überhaupt geeignet. Diese Segmentierungsaufgabe haben wir nun abgeschlossen.

Als Zweites ging es uns darum, die regionalen Teams stärker einzubinden. Die gesamte ECE ist in Deutschland und in den übrigen Teilen der Welt, in denen wir aktiv sind, in Regionen unterteilt. Also schufen wir das sogenannte ‚Ambassador Netzwerk‘. Ergänzend zu uns sieben in der Zentrale haben wir nun eine Person in jeder Region zum Foodservice Ambassador, also zum Botschafter, ernannt. Jede von ihnen arbeitet bereits für ECE in den regionalen Teams, hauptsächlich in Acquisitions und Leasing, ist jetzt aber auch Teil unseres Teams. Die Ambassadors kommen zu unseren Events und Training Sessions und bekommen einen gezielteren Fokus, mehr Training und Entwicklung in FLP.

Wie viele Botschafter haben Sie nominiert und was genau sind ihre Aufgaben?
Wir haben insgesamt zwölf Ambassadors. Sie sind eine sehr fokussierte Gruppe von Leuten, die ihren Blick fest auf Foodservice gerichtet haben. Sie sind alle dafür da, neue Ideen und neue Kontakte an die Zentrale weiterzuleiten sowie Informationen und Learnings, Expertise und Wissen aus der Zentrale in ihre jeweiligen Regionen zu bringen und an ihre Kollegen weiterzugeben. Sie arbeiten mit geschlossenen Social- Media-Netzwerken, die ihnen erlauben, neue Ideen, Fotos, Konzepte oder Pläne sehr schnell zu teilen.

Das komplette Interview mit Jonathan Doughty lesen Sie in der Septemberausgabe der foodservice. Übrigens ab sofort im neuen, komfortableren E-Paper. Kein Abo? Im Probe-Abo testen Sie die foodservice analog und digital unverbindlich drei Monate lang.



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