IW Studie | Karnevals-Ausfall

Gastronomie verliert 660 Millionen Euro

Auch die Einnahmen aus der 5. Jahreszeit bleiben den notleidenden Gastronomen in diesem Jahr verwehrt.
IMAGO / Future Image
Auch die Einnahmen aus der 5. Jahreszeit bleiben den notleidenden Gastronomen in diesem Jahr verwehrt.

Der Ausfall der Karnevals- und Faschings-Saison in diesem Jahr trifft das Gastgewerbe am härtesten. Dies ergab eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW). Den wirtschaftlichen Schaden durch den Ausfall der 5. Jahreszeit beziffern die Experten deutschlandweit auf etwa 1,5 Milliarden Euro.

660 Millionen Euro entgingen allein der Gastronomie, so die IW-Recherche - der höchste Betrag im Vergleich zu den anderen betrachteten Branchen. In die Erhebung eingeflossen seien die Karnevals-Hochburgen Köln, Düsseldorf und Mainz. Für das Hotelgewerbe kommt die IW-Studie auf einen Fehlbetrag von 160 Millionen Euro.


Dem Einzelhandel fehlen den Berechnungen zufolge Einnahmen in Höhe von rund 330 Millionen Euro, mit dem größten Betrag von 280 Millionen Euro für den Kostümverkauf. Auch der Transportsektor ist betroffen: 240 Millionen Euro weniger würden dort mangels närrischem Treiben umgesetzt.

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