Kaffeebar-Konzepte (Teil 2)

Public Coffee Roasters – "intensiv digital"

Der erste Public Coffee Roasters-Standort in der Wexstraße in Hamburg.
Public Coffee Roasters
Der erste Public Coffee Roasters-Standort in der Wexstraße in Hamburg.

Drei kleine Kaffeebar-Ketten berichten in unserer aktuellen Printausgabe von ihrer Historie und blicken in die Zukunft - wichtige Entwicklungsschritte inklusive.

Dieser Text ist ein Exzerpt. Lesen Sie mehr zum Konzept und die ausführliche Marktanalyse zum deutschen Kaffeebarmarkt in der foodservice-Ausgabe Oktober. Jetzt im E-Paper lesen

Angefangen haben die Brüder Arameh und Argin Keshishian 2013 als Röster, ohne Rösterei und ohne Laden. Bei befreundeten Röstern konnten die beiden ihre ersten Bohnen verarbeiten. 2014 folgte eine Pop-up-Kaffeebar in einem Klamottenladen in Hamburg. Diese funktionierte so gut, dass nach wenigen Monaten der erste Public Coffee Roasters-Laden auf 40 Quadratmetern in der Wexstraße eröffnete, mit je zehn Plätzen innen und außen.
„Alles, was wir machen, hat sehr wenig mit Gastronomie zu tun.“
Argin Keshishian

Die eigene Rösterei ging Anfang 2016 an den Start beziehungsweise aufs Wasser – in einem ehemaligen Zollhaus auf der Elbe. Nebenbei berieten die Keshishians bereits Unternehmen und Gastronomen rund um das Thema Kaffee. 2017 kamen zwei weitere Kaffeebars in Hamburg (Goldbekplatz und Brandstwiete) hinzu.

"Alles, was wir machen, hat sehr wenig mit Gastronomie zu tun", so Keshishian. In Deutschland ist die Branche seiner Meinung nach negativ besetzt. Bei Public Coffee Roasters ginge es darum, vom Anbau der Bohnen an höchste Transparenz zu liefern. Gemeinsam verfolge man eine klare Vision: Spezialitätenkaffees und deren Zubereitung für alle Menschen zugänglich zu machen. Und die Mission lautet kurz und knapp "Serving Quality".

Alternativen zu Bargeld

Die beiden Unternehmer sind "intensiv digital orientiert". HACCP, Bestellungen und Kassen – alles läuft über Apps. Diese Optimierung soll vor allem die Mitarbeiter entlasten. Ab dem zweiten Laden setzte Public Coffee Roasters auf bargeldlose Bezahlung. Das Handling von Münzen und Scheinen mache heutzutage laut Keshishian keinen Sinn mehr – und erklärt: "Wir ersparen unseren Mitarbeitern pro Tag eine halbe Stunde Arbeit."

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