Kita- und Schulverpflegung

260.000 Euro für Vernetzungsstelle Berlin

Der parlamentarische Staatssekretär bei der Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft, Hans-Joachim Fuchtel, überreicht die Förderurkunde an Sabine Schluz-Greve, Leiterin der Vernetzungsstelle Kita- und Schulverpflegung Berlin.
BMEL
Der parlamentarische Staatssekretär bei der Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft, Hans-Joachim Fuchtel, überreicht die Förderurkunde an Sabine Schluz-Greve, Leiterin der Vernetzungsstelle Kita- und Schulverpflegung Berlin.

Kinder sollen in Deutschland gesund und ausgewogen ernährt werden. Dafür fördert das Bundesernährungsministerium die Tätigkeiten der Vernetzungsstelle Kita- und Schulverpflegung Berlin mit 260.000 Euro für die nächsten zwei Jahre.

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) unterstützt die Vernetzungsstelle Kita- und Schulverpflegung Berlin. Die Förderurkunde über 263.348 Euro hat Hans-Joachim Fuchtel, Parlamentarischer Staatssekretär im BMEL, an Sabine Schulz-Greve übergeben, Leiterin der Vernetzungsstelle Kita- und Schulverpflegung in Berlin.

Hans-Joachim Fuchtel: "Eine ausgewogene Ernährung ist der Schlüssel für ein gesundes Aufwachsen. Unsere Schulen und Kindertagesstätten sind hier Dreh- und Angelpunkt. Sowohl für die Vermittlung von Ernährungswissen, als auch für die praktische Ernährungsbildung mit allen Sinnen." Um ihr Ernährungsverhalten im weiteren Leben gesundheitsfördernd zu prägen, sei es wichtig, dass Kinder so früh wie möglich eine Vielfalt an frischem Gemüse und Obst kennen lernen, so Fuchtel. Dazu müsste der Qualitätsstandard der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) in den Ländern flächendeckend und verpflichtend umgesetzt werden. Die Vernetzungsstellen unterstützten Kitas und Schulen bei der Umsetzung, weshalb Bundesministerin Julia Klöckner die Gesamtfördersumme für die Vernetzungsstellen Kita- und Schulverpflegung bereits 2019 auf zwei Millionen Euro pro Jahr verdoppelt habe, betonte der Staatssekreträr.

Informationspartner und Förderer

Die Vernetzungsstellen unterstützen Kitas und Schulen bei der Gestaltung eines gesunden Speisenangebotes. Sie bieten umfassende Informationen zum Thema Verpflegung, organisieren Fortbildungsveranstaltungen, vermitteln kompetente Fachkräfte für die Beratung der Kitas und Schulen und bauen Netzwerke zwischen Behörden, Wirtschaftsbeteiligten, Trägern, Leitungen sowie Lehrkräften und Eltern auf.

Die Arbeit der Vernetzungsstellen für Schulverpflegung wird seit 2008 vom Bundesernährungsministerium in allen 16 Bundesländern gemeinsam mit den Ländern finanziert. Ziel der Förderung ist es, Einrichtungen in den Ländern zu initiieren und deren Arbeit zu unterstützen, die die DGE-Qualitätsstandards für die Verpflegung in Kitas und Schulen verbreiten. Die Förderung erfolgt im Rahmen von "IN FORM – Deutschlands Initiative für gesunde Ernährung und mehr Bewegung". Inzwischen gibt es auch 13 Vernetzungsstellen für Kita-Verpflegung.

Der Bund unterstützt darüber hinaus die Vernetzungsstellen durch das Nationale Qualitätszentrum für Ernährung in Kita und Schule (NQZ) sowie durch die Förderung von Projekten. Die Projektförderung wurde durch Bundesministerin Julia Klöckner im Jahr 2019 auf zwei Millionen Euro pro Jahr verdoppelt. In den kommenden zwei Jahren soll odas Thema Nachhaltigkeit in der Gemeinschaftsverpflegung gestärkt werden.

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