Kitchentown Berlin

Bahlsen plant Co-Working-Space für Food Start-ups

Kitchentown in den USA stellt Start-ups Produktionskapazitäten zur Verfügung.
Kitchentown
Kitchentown in den USA stellt Start-ups Produktionskapazitäten zur Verfügung.

Die Bahlsen Gruppe will mit Kitchentown in Berlin eine Art Co-Working Space für Food Start-ups aufbauen. Diese sollen sich dort einmieten können und dafür die bereitgestellten Geräte und Produktionskapazitäten nutzen können. Das meldet die Lebensmittelzeitung.

Vorbild und Partner ist das kalifornische Unternehmen Kitchentown aus San Mateo. Dort betreibt man bereits eine Filiale, in die sich Start-ups einmieten können, etwa um ihre Produkte zu entwickeln und zu testen. Vorstellen muss man sich das Ganze in etwa wie eine Großküche, die in Teilen gemietet werden kann. Schließlich haben neuggegründete Food-Unternehmen oft gute Ideen, aber nicht immer das passende und oft teure Equipment zur Verfügung.

Laut LZ ist Bahlsen in Berlin gerade noch auf Location-Suche für das Projekt. Ein geeignetes Objekt solle etwa 1.000 Quadratmeter Nutzfläche haben. Das Projekt leiten sollen Lukas Neuss und Eike Kieras.

Das Projekt ist ein weiterer Schritt des Gebäckhersteller auf junge Innovatoren im Foodbusiness zu. 2017 eröffnete die Gruppe in Berlin das 'HERMANN'S'. Das von Verena Bahlsen gegründete Café mit Testküche versteht sich als Innovation Hub und Netzwerk zwischen klassischer Industrie und Food-Innovatoren.

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