Kolumne Michael Kuriat

Die Zukunft lebt in Ahaus

Michael Kuriat, Digitalisierungsexperte und Gf. Gesellschafter der Agentur TNC Production mit Schwerpunkt auf Social Media.
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Michael Kuriat, Digitalisierungsexperte und Gf. Gesellschafter der Agentur TNC Production mit Schwerpunkt auf Social Media.

Es gibt unzählige Start-ups und technische Tools, die an allen möglichen Prozessen ansetzen, wie beispielsweise im Bereich Mobile Ordering und Mobile Payment. Dass die Akzeptanz seitens der Konsumenten da ist, zeigen große Player wie McDonald’s. Heute ist davon auszugehen, dass jeder Gast ein Smartphone und das technische Grundverständnis zur Nutzung dieser Tools mitbringt.

Diese Kolumne erschien zuerst in der Märzausgabe der foodservice. Jetzt im E-Paper lesen
Noch einen Schritt weiter ist die 40.000-Einwohner-Stadt Ahaus im Münsterland: Das Softwareunternehmen Tobit hat hier nahezu alle Gastronomie-Betriebe – egal, ob Sportsbar, Restaurant, Diskothek, Kino und sogar ein Hotel – komplett digitalisiert.

Wer kein Smartphone hat, kann weder bestellen noch bezahlen. Bargeld, Kassensystem und sogar der klassische Betriebsleiter sind hier nicht mehr existent. Das Hotel mit dem Namen Smartel kommt bis auf vier Reinigungskräfte gänzlich ohne Personal aus. Die komplette Customer Journey von Check-in über die Zimmersteuerung bis zum Check-out wird über das Smartphone abgewickelt.

Bemerkenswert ist die Akzeptanz gegenüber den neuen Technologien in Ahaus. Das Herzstück bildet eine zentrale App, wodurch mittlerweile auch viele Bereiche des städtischen Lebens digitalisiert sind. Viele Prozesse, die in der Theorie zur Diskussion stehen, werden hier nach dem „Trial & Error-Prinzip“ in der Praxis umgesetzt.

Das offene und austauschbereite Softwareunternehmen rund um den Gründer Tobias Groten bietet Smart-City -Erlebnistouren zu den digitalen Gastronomie-Projekten an – eine Pflichtveranstaltung für jeden Unternehmer!

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