Konzept "Schiff Ahoi"

Chinese an Bord - mit Doppelstrategie zum Erfolg

Das "Schiff Ahoi" in Düsseldorf fährt eine Doppelstrategie.
Schiff Ahoi
Das "Schiff Ahoi" in Düsseldorf fährt eine Doppelstrategie.

Ein Restaurant, zwei unterschiedliche Konzepte – das "Schiff Ahoi" in Düsseldorf geht neue Wege: Tagsüber bietet Betreiber Dirk Wöllner wie gewohnt Frühstück, Mittagslunch und Kaffee. Abends übernehmen neue Partner die Küche und servieren chinesische Gerichte.

Wie bleibt ein gastronomischer Allroundbetrieb, der seit mehr als 20 Jahren am Markt ist, für seine Gäste attraktiv? Diese Frage trieb auch Dirk Wöllner um. Seit 1998 führt er das Schiff Ahoi am Belsenplatz. Das große Ecklokal mit den Panoramafenstern ist eine Institution im Düsseldorfer Stadtteil Oberkassel.

Schiff Ahoi: Ein Restaurant, zwei Konzepte



Aufgrund seines üppigen Frühstücksangebotes ist es eine beliebte Frühstücksadresse, vor allem am Wochenende ist der Andrang groß. Mittags gibt es Lunch, nachmittags Kaffee – und abends seit einigen Monaten chinesische Küche. Warum das? "Es war nötig, etwas zu verändern. Unser altes Konzept war überholt", antwortet Wöllner.

Der Markt habe sich verändert, sagt der Gastronom. "Alles spezialisiert sich: auf Fleisch, auf Burger, auf Pasta." Zugleich sei die Restaurantdichte in Oberkassel beträchtlich gewachsen. Im Schiff Ahoi spürte man dies vor allem im Abendgeschäft, die Umsätze wurden schwankend.


Ein Jahr lang schloss der 55-Jährige seinen Betrieb abends, konzentrierte sich aufs Tagesgeschäft und suchte nach neuen Ideen. "Womit können wir abends punkten?" Mit Blick auf die Gastronomie in seinem Umfeld kam er auf asiatische Küche – und auf die Idee, sich einen Partner ins Boot zu holen.


Wie Wöllner die Doppelnutzung organisiert und wen er sich als Partner holte, erfahren Kombi- und Digitalabonnenten in der kompletten Case Study in der Juli/August-Ausgabe der foodservice (E-Paper). Kein Abo? Hier geht es zum Probe-Abo.

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