Lahn-Dill-Kliniken

"Wir sind anders"

Die Küche zaubert Menüs auf Restaurantniveau.
© Temp-rite / Sonja Bell
Die Küche zaubert Menüs auf Restaurantniveau.

Innerhalb von zehn Jahren hat Ralf Gier, gastronomischer Gesamtleiter bei den hessischen Lahn-Dill-Kliniken, Punkt für Punkt seine Vision einer EU-zertifizierten Zentralküche mit hohem gastronomischen Niveau und Eigenmarke umgesetzt.

Dieser Text ist ein Exzerpt. Den kompletten Artikel lesen Sie in der Juni-Ausgabe der gv-praxis.

Mehr als 40.000 Patienten werden jährlich an den drei Standorten Wetzlar, Dillenburg und Braunfels des Klinikverbundes exzellent medizinisch versorgt. Als Ralf Gier 2009 die gastronomische Gesamtleitung der Medserv Lahn-Dill, eine Tochtergesellschaft der Lahn-Dill-Kliniken, übernahm, drehte sich deshalb auch alles darum, wie die Gesellschaft aufgerüstet und die Krankenhausküche am Standort Wetzlar nachhaltig in die Zukunft geführt werden konnte.

Seine Überzeugung: "Zu einer top medizinischen Betreuung gehört auch eine Speisenversorgung wie im Restaurant. Denn der Patient ist kein 'Patient', sondern ein Gast mit Handicap, den wir jeden Tag sehr zuvorkommend behandeln und mit Speisen von hohem Qualitätsniveau zufriedenstellen wollen."

Lahn-Dill-Kliniken: Essen wie im Restaurant – in der Klinik



Gemeinsam mit der Geschäftsführung des Klinikverbundes wurden deshalb zunächst die Qualitätsziele definiert:
  • Aufbau eines Ausbildungsbetriebs mit einem hochmotivierten Team, aus Fachpersonal und weitergebildeten Mitarbeitern
  • Kosteneffizientes Wirtschaften auf Basis klar umrissener Abläufe und Verantwortungsbereiche
  • Genaue Definition der Qualitätskriterien für Speisen und Getränke
  • Gehobene Speisenversorgung aus einer hochmodernen Küche zur Verstärkung des positiven Images des Klinikverbundes, sowohl intern als auch nach außen
Nach ersten Umstrukturierungsmaßnahmen an den drei Standorten der Lahn-Dill-Kliniken begann Ralf Gier konsequent, seine Vision einer zukunftsweisenden Speisenversorgung in die Praxis umzusetzen. "Denn mit der klassischen Modernisierung einer veralteten Krankenhaus-Zentralküche allein war es für mich nicht getan. Mir war von Anfang an klar, dass wir in vielen Punkten anders sein müssen, wenn wir besser als andere sein wollen. Deshalb sind unsere Konzepte in vielen Punkten auch genau auf unsere einzelnen Standort zugeschnitten: Vieles lässt sich nicht zentralisieren oder kopieren, weil es nicht überall passt", so der Gastronomiechef.


Wie Gier das Gastronomiekonzept umstellte, welche Hürden es dabei gab und was die Zukunft noch bringen soll lesen Sie im kompletten Artikel in der Juni-Ausgabe der gv-praxis. Noch kein Abo? Hier geht es zum Probe-Abo.


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