Lebensmittelverschwendung

Startschuss für "Zu gut für die Tonne!"

Julia Klöckner mit der Jury und den Preisträgern des Bundespreises 2018.
BMEL/Christof Rieken
Julia Klöckner mit der Jury und den Preisträgern des Bundespreises 2018.

Projekte und Ideen gegen die Verschwendung von Lebensmitteln würdigt der Bundespreis 2019 "Zu gut für die Tonne!". Bundesernährungsministerin Julia Klöckner hat Ende August die Bewerbungsphase für die vierte Runde gestartet. Bewerbungsschluss ist der 31. Oktober 2018.

„Essen gehört auf den Teller, nicht in den Müll!“
Julia Klöckner, Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft
Immer mehr Menschen hätten das bereits erkannt und machten sich stark gegen Lebensmittelverschwendung, so die Ministerin. Ihr Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) vergibt den Preis für das Engagement gegen Essensreste seit 2016 in den Kategorien Landwirtschaft & Produktion, Handel, Gastronomie sowie Gesellschaft & Bildung. In der neuen Runde kommt die Kategorie Digitalisierung hinzu. Vergeben werden zudem zwei Förderpreise, die mit 10.000 bzw. 5.000 Euro dotiert sind.

Jetzt bewerben!

Teilnehmen können Gastronomen, Unternehmen und Start-ups, Landwirte, wissenschaftliche Einrichtungen, Behörden, Kommunen, Vereine, Initiativen und auch Privatpersonen. Gesucht werden Ideen und Lösungen, die wirkungsvoll dabei helfen, künftig nicht mehr jährlich 11 Mio. Tonnen Lebensmittel in Deutschland einfach wegzuwerfen. Diese Zahl nennt das BMEL bei der Ausschreibung für die Verluste in Lebensmittelindustire, Handel und Vertrieb sowie beim Verbraucher. Ebenfalls verschwendet seien damit auch die Ressourcen für die Produktion und den Transport der Lebensmittel, wird betont.

Lebensmittelabfälle halbieren

Erklärtes Ziel des Ministerium ist es, die vermeidbaren Lebensmittelabfälle bis zum Jahr 2030 zu halbieren. Der Zu gut für die Tonne!-Bundespreis solle eindrucksvolles Engagement in seiner ganzen Vielfalt würdigen, so Klöckner.





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