L'Osteria: Die Expansion

Die Nummer 200 im Blick


L'Osteria in Pasching: Österreich ist nach Deutschland der wichtigste Markt.
L'Osteria
L'Osteria in Pasching: Österreich ist nach Deutschland der wichtigste Markt.

In 20 Jahren von einem Restaurant auf 105 Units ist eine unbestreitbare Erfolgsgeschichte. Doch in den kommenden Jahren soll es deutlich schneller gehen: Bis Ende 2021 will L’Osteria die Zahl der Restaurants gut verdoppeln, mehr als 200 sollen es werden. Auch der Jahresumsatz des Systems soll auf mehr als 400 Mio. Euro anwachsen.

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Bei allen Wachstumsambitionen gibt es einen ganz anderen Aspekt, der Johannes Schuster, Direktor Business Development, stolz macht. „Wir sind seit 20 Jahren am Markt. Und wir mussten noch nicht einmal ein Restaurant schließen“, betont er. „Das liegt an unserem ausgereiften, guten Konzept – und unserer großen, ich bin fast geneigt zu sagen, hanseatischen, Sorgfalt bei der Auswahl eines Standorts.“

Vor jeder neuen Eröffnung wird penibel geprüft, ob die Rahmendaten einer Location stimmen. Gibt es genug Publikum, stimmt die Kaufkraft? Bietet sich die Lage für eine erhöhte Pickup- oder Delivery-Frequenz an? Und natürlich: Stimmt die Miete? „Uns ist an einer langlebigen Partnerschaft mit jedem Eigentümer gelegen. Das kann nur funktionieren, wenn sich alle Parteien mit einem Mietvertrag rundum wohlfühlen“, sagt Schuster. Dann darf es bis zu einer Entscheidung auch etwas länger dauern, bis sich alle Beteiligten sicher sind.

Vertrauen in Erfahrung und neue Partner

Dass es mit der Expansion jetzt so viel schneller vorangehen soll, begründet Schuster zum einen mit mehr Erfahrung, einer besseren Organisation und dem Erschließen neuer Märkte. „Wir haben in der L’Osteria Zentrale das Glück, auf viele Mitarbeiter mit umfassender Erfahrung in der Systemgastronomie zurückgreifen zu können“, sagt Schuster. Zudem vertraue man auf den Expansionswillen der Partner und sei zuversichtlich, mit den Betriebsformen Freestander und Piccola neue Märkte erschließen zu können.

Die ökonomischen Betriebsformen der L’Osterien teilen sich im deutschen Markt wie folgt auf: Etwa ein Drittel sind Eigenbetriebe, ein Drittel läuft in der Form von Joint Ventures, bei denen L’Osteria mindestens 50 Prozent hält. Das letzte Drittel der Restaurants betreiben Franchise-Nehmer. Dieses Verhältnis soll auch in Zukunft gewahrt bleiben. Unterstützung erhalten Restaurantbetreiber dabei von einem erfahrenen Management-Team: Bei den Eigenbetrieben betreut ein District Manager rund sieben bis elf Restaurants, ein Area Manager circa zwei bis sieben Restaurants.

Im Special zum 20jährigen L'Osteria Jubiläum in der Februarausgabe der foodservice beleuchten wir viele weitere Aspekte der L'Osteria-Erfolgsgeschichte. Noch kein Abo? Hier geht es zum Probe-Abo.

20 Jahre L'Osteria




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