Mak-Pak

Nordsee engagiert sich für Verpackungen aus Algen

Meeresalgen sollen den Grundstoff für innovative und nachhaltige Verpackungslösungen liefern.
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Meeresalgen sollen den Grundstoff für innovative und nachhaltige Verpackungslösungen liefern.

In Bremerhaven fiel am 14. März der Startschuss für das Forschungsprojekt Mak-Pak: eine auf zwei Jahre angelegte Kooperation des Alfred-Wegener-Instituts, der Hochschule Bremerhaven und der Nordsee GmbH. Das Ziel des Projekts unter Leitung und Koordination der Hochschule Bremerhaven heißt, eine nachhaltige Verpackungslösung aus Makroalgen für Lebensmittelhandel und Außer-Haus-Verzehr zu entwickeln.

Ziel des Mak-Pak Projektes ist es, eine nachhaltig produzierte, entsorgbare und ggf. essbare Verpackungslösung für Lebensmittel im Außer-Haus-Markt und fürs To-go-Geschäft zu entwickeln. Dabei soll die Verpackungslösung im Sinne der Reststoffverwertung ausschließlich aus ausgewählten, veredelten marinen Makroalgen-Rohstoffen bestehen.

Das Projekt bringt den Fisch-Systemgastronomen Nordsee und zwei Partner aus Wissenschaft und Forschung zusammen. Soeben wurde der Kooperationsvertrag unterzeichnet.
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Das Projekt bringt den Fisch-Systemgastronomen Nordsee und zwei Partner aus Wissenschaft und Forschung zusammen. Soeben wurde der Kooperationsvertrag unterzeichnet.
Das Verpackungsdesign wird von Nordsee, dem führenden Fisch-Systemgastronomen in Deutschland und Europa, konzipiert und nach der technischen Entwicklung in Nordsee-Filialen getestet. Die Forschungspartner Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) und die Hochschule Bremerhaven werden die passenden Rohstoffe identifizieren, produzieren und die technische Entwicklung des Verpackungskonzepts vornehmen.

Gefördert wird das Forschungsprojekt vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages. Projektträger ist die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) im Rahmen des Programms der Innovationsförderung.

 





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