Marktdaten (China)

Noch keine echte Erholung der Gastro-Umsätze

Die chinesischen Verbraucher gehen mittlerweile auch wieder in Fullservice-Restaurants.
imago images / Xinhua
Die chinesischen Verbraucher gehen mittlerweile auch wieder in Fullservice-Restaurants.

Für den chinesischen Markt liegen den weltweit tätigen Marktforschern der npdgroup aktuelle Zahlen - bis Ende Februar 2020 - vor. Dabei wird deutlich: eine echte Erholung ist in den Daten noch nicht ersichtlich.

 

Merkliche Auswirkungen auf die Gastro-Branche starteten aufgrund des Corona-Ausbruchs Mitte Januar. "In den Wochen mit den härtesten Einschränkungen ist der Umsatz auf dem chinesischen Foodservice-Markt um 50 bis 60 Prozent nach unten gegangen. Deshalb erwarte ich für die nächsten drei Wochen auch auf dem deutschen Markt deutlich negativere Zahlen als in der Kalenderwoche 11 (9.-15.03.)", erklärt Jochen Pinsker, Senior Vice President, npdgroup, Nürnberg. 

Der Wunsch wieder rauszugehen ist auf jeden Fall da. Aber der chinesische Gastro-Markt ist noch weit davon entfernt, wieder auf dem Level vor der Corona-Krise zu sein. "Was wir wissen ist: Die chinesischen Verbraucher beginnen jetzt auch wieder in klassische Restaurants zu gehen", zeigt sich Pinsker optimistisch. 

Der Marktforscher zieht Parallelen zur Sars-Krise von 2003 in China: Nach zwei bis drei Monaten war alles wieder normal. "Die Chance, dass die Umsätze nach überstandener Krise  schnell wieder in die positive Richtung gehen, ist relativ hoch", sagt Pinsker. Learnings aus China: Qualität ist wichtig, der Preis weniger.
Über die npdgroup
Die npdgroup betreibt in Deutschland und 12 weiteren Ländern weltweit das CREST Verbraucherpanel. Die vorgenannten Daten basieren auf ersten Ergebnissen aus diesem Instrument, die aufgrund der aktuellen Lage derzeit wöchentlich betrachtet werden.



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