GfK-Studie

Weniger Backwaren verkauft

Laut einer Studie von GfK sind bei Brot und Backwaren im ersten Halbjahr 2018 sowohl die Einkaufsmenge als auch die Ausgaben rückläufig (-3%).
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Laut einer Studie von GfK sind bei Brot und Backwaren im ersten Halbjahr 2018 sowohl die Einkaufsmenge als auch die Ausgaben rückläufig (-3%).

Laut des jüngsten Consumer-Index des Meinungsforschungsinstituts GfK kaufen die Deutschen weniger Brot: "Bei Brot und Backwaren insgesamt sind im ersten Halbjahr 2018 sowohl die Einkaufsmenge als auch die Ausgaben rückläufig (-3%)", heißt es in der Studie.

Doch gibt es Unterschiede in den einzelnen Segmenten. Kleine Feinbackwaren (‚Süße Teilchen‘) würden im Vergleich zum ersten Halbjahr 2017 um fünf Prozent mehr gekauft werden. "Auch der Snacking-Bereich wie Laugengebäck und süße Brötchen (Schoko-, Rosinen-, Milchbrötchen) legt zu."

Toast ist beliebt

Der Convenience-Trend lässt sich laut Studie auch bei Toast/Sandwichtoast erkennen, die in der Menge um fünf Prozent gewachsen seien, heißt es. Hier sind vor allem die Vollkorn- und Mehrkorn-Varianten sowie die großen Sandwichtoast-Scheiben gefragt. "Zu den Verlierern gehören dagegen ‚Mainstream‘-Brote bzw. –Backwaren wie Misch- und Mehrkornbrote oder normale Weizenbrötchen."

Laut Institut sind für die rückläufigen Umsätze beim Brot vor allem die anhaltenden Umschichtungen vom Fachhandel in den LEH verantwortlich und damit die niedrigeren Verkaufspreise.

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