McDonald's

CEO Steve Easterbrook muss gehen

Steve Easterbrook muss den US-Burgerbrater McDonald's wegen einer Affäre verlassen.
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Steve Easterbrook muss den US-Burgerbrater McDonald's wegen einer Affäre verlassen.

Die Liebe hat ihn den Job gekostet: McDonald's hat seinen Vorstandsvorsitzenden Steve Easterbrook wegen einer Beziehung mit einer Angestellten entlassen. Sein Nachfolger wird Chris Kempczinski sein, der bislang für das US-Geschäft mit seinen rund 14.000 Filialen zuständig war.

Mit der Beziehung habe Steve Easterbrook "schlechtes Urteilsvermögen" an den Tag gelegt und gegen Vorschriften der Firma verstoßen, begründete McDonald's die Entscheidung des Aufsichtsrats. Der Verwaltungsrat von McDonald's hatte nach einer Prüfung der Angelegenheit für eine Absetzung Easterbrooks gestimmt.


Weitere Angaben zu Easterbrooks Ausscheiden machte das Unternehmen nicht. So blieb unklar, ob Easterbrook seinen Rücktritt selbst einreichte oder gekündigt wurde.

Details seiner Abfindung sollen am heutigen Montag öffentlich werden. McDonald's hat weltweit rund 36.000 Schnellrestaurants. Im dritten Quartal war der Gewinn verglichen mit dem Vorjahreswert allerdings um zwei Prozent auf 1,6 Milliarden Dollar gesunken.
Chris Kempczinski wird neuer CEO von McDonald's. Bislang war er für das US-Geschäft mit seinen rund 14000 Filialen zuständig.
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Chris Kempczinski wird neuer CEO von McDonald's. Bislang war er für das US-Geschäft mit seinen rund 14000 Filialen zuständig.
Steve Easterbrook, seit 2015 CEO von McDonald's, ist einer der bestverdienenden Vorstände börsennotierter US-Gastronomie-Unternehmen in den USA. Laut Medienportal Restaurant Business verdiente er im vergangenen Jahr 15,8 Mio. US-Dollar (2017: 21,8 Mio.).



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