McDonald's

Vierte Studie veröffentlicht

Pressekonferenz McDonald’s Ausbildungsstudie 2019: (v.l.n.r.) Prof. Dr. Dr. h.c. Klaus Hurrelmann, Michael Sommer, Prof. Dr. Renate Köcher, Philipp Wachholz.
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Pressekonferenz McDonald’s Ausbildungsstudie 2019: (v.l.n.r.) Prof. Dr. Dr. h.c. Klaus Hurrelmann, Michael Sommer, Prof. Dr. Renate Köcher, Philipp Wachholz.

Die vierte McDonald’s Ausbildungsstudie thematisiert, welche Erwartungen die 14- bis 25-Jährigen in Deutschland an ihre berufliche Zukunft haben. 87 Prozent der Befragten bezeichnen Deutschland als attraktiven Arbeits- und Ausbildungsort.

Wahlverhalten, Bevölkerungsentwicklung, Wirtschaftskraft – es gibt viele Faktoren, an denen sich zeigt, dass es fast 30 Jahre nach der Wiedervereinigung der beiden deutschen Staaten noch erhebliche Differenzen zwischen Westdeutschland und Ostdeutschland gibt. Ein ähnliches Bild zeichnet sich nun auch bei der Nachfolgegeneration ab, die die Teilung Deutschlands nur aus Schulbüchern oder Erzählungen kennt. Das spiegeln die Ergebnisse der vierten McDonald’s Ausbildungsstudie wider, die das Institut für Demoskopie Allensbach (IfD) im Auftrag von McDonald’s Deutschland durchgeführt hat.

Insgesamt erscheint Westdeutschland für die große Mehrheit von 87 Prozent der Befragten als attraktiver Arbeits- und Ausbildungsort. Dabei unterscheidet sich die Einschätzung zwischen Jugendlichen in Ost und West kaum. Anders wird der Osten bewertet. So finden immerhin noch 64 Prozent der ostdeutschen jungen Erwachsenen, dass ihre Region zum Arbeiten oder für eine Ausbildung ein attraktiver Standort sein kann, aber nur knapp ein Drittel der westdeutschen Befragten teilt diese Meinung.

Die besseren beruflichen Zukunftschancen sehen die jungen Menschen mehrheitlich im westlichen Teil des Landes. Lediglich 2 Prozent der Ostdeutschen sehen hier ihre Region im Vorteil. Das eher verhaltene Urteil der jungen Ostdeutschen über die beruflichen Perspektiven in ihrer Region steht in deutlichem Kontrast zu ihrem Wunsch, am liebsten in der Heimatregion wohnen zu bleiben, so die Studie.

Wirtschaftliche Perspektiven

Denn obwohl knapp 60 Prozent gerne in ihrer Region bleiben würden, sind immerhin 45 Prozent aufgrund der besseren wirtschaftlichen Perspektive im Westen bereit dorthin umzuziehen. Umgekehrt kommt nur für 21 Prozent der Westdeutschen ein Umzug in den Osten der Republik in Frage.

"Die Ergebnisse der Studie sind kein gutes Signal", so Holger Beeck, Vorstandsvorsitzender McDonald’s Deutschland. "Sie zeigen, dass das negative Bild des perspektivlosen Ostens weiterhin in den Köpfen der jungen Menschen existiert – und das unabhängig davon, wo sie aufgewachsen sind. Offenkundig hat der Osten auch 30 Jahre nach der Wiedervereinigung immer noch ein Imageproblem. Hier sind Politik und Wirtschaft gefragt, ihren Beitrag zu leisten, um nicht nur gleichartige Lebensverhältnisse in allen Regionen herzustellen, sondern auch die Vorteile des Standorts Ost noch deutlicher herauszustellen."

Die gesamte Studie steht hier zum Download bereit.

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