Mensanutzung

Über ein Drittel sind Stammgäste

Männer nutzen die Mensa häufiger als Frauen.
Benjamin Westhoff
Männer nutzen die Mensa häufiger als Frauen.

73% der Studierenden essen im Laufe einer Studienwoche durchschnittlich dreimal in der Mensa ihres Studenten- oder Studierendenwerks. Das ergab die neue Umfrage von mehr als 70.000 Studierenden.

Die Studenten- und Studierendenwerke sind die Hochschulgastronomen Deutschlands; sie betreiben 965 hochschulgastronomische Einrichtungen, darunter mehr als 400 Mensen, sowie Cafés, Cafeterien, Bistros und Restaurants. Der Verband der Studenten- und Studierendenwerke stellte jetzt die Daten zur Mensanutzung aus einer großen Studierenden-Befragung vor.

Die aktuelle, 21. Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerks (DSW) zur wirtschaftlichen und sozialen Lage der Studierenden, liefert wichtige Ergebnisse:


  • 37% der Studierenden sind Mensa-Stammgäste
  • Männer nutzen die Mensa häufiger als Frauen
  • jüngere Studierende häufiger als ältere
  • Für gut die Hälfte der Studierenden ist das Mittagessen die Tages-Hauptmahlzeit
  • Die intensivste Mensanutzung haben internationale Studierende (79%), gefolgt von denen der Ingenieur­wissenschaften (76%) sowie der Medizin (74%)
  • Die Zufriedenheit der Studierenden mit der Mensa ist hoch. 63% äußern dies gegenüber dem Preis-Leistungs-Verhältnis.

„Studium und Mensa, das gehört zusammen“, kommentiert DSW-Generalsekretär Achim Meyer auf der Heyde die Daten. „Die Frage ‚Was gibt’s in der Mensa?‘ steht geradezu klassisch fürs Studieren.“ „Aber viele Mensen der Studenten- und Studierendenwerke müssen dringend ausgebaut und saniert werden. Wir benötigen dringend zusätzliche staatliche Unterstützung für den Erhalt und den Ausbau der Mensakapazitäten, und zwar in Form eines Bund-Länder-Hochschul­sozialpakts“, so Meyer auf der Heyde.



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