Mitarbeiter | Gastro-Hotline

Gewerkschaft startet Service-Angebot für Personal

Personalmangel ist ein Problem, doch der Schuh drückt auch woanders.
IMAGO / Shotshop
Personalmangel ist ein Problem, doch der Schuh drückt auch woanders.

Der personelle Aderlass im Gastgewerbe hinterlässt Spuren bei den Beschäftigten in Restaurants, Bars und Hotels. Das hat Folgen für die Aufrechterhaltung der Servicequalität - und erhöht den Druck auf die verbliebenen Beschäftigten. Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) berät nun mit der "Gastro-Hotline" zu Fragen rund um ihre Arbeit.

Knapp 300.000 Köchinnen und Köche, Restaurantfachleute und Aushilfskräfte haben laut NGG der Branche im vergangenen Corona-Jahr den Rücken gekehrt. Das habe in vielen Fällen die Belastung für die in den Betrieben verbliebenen Beschäftigten weiter erhöht. 

Claudia Tiedge, stellvertretende Vorsitzende der Gewerkschaft NGG: „Die personelle Lage ist in vielen gastronomischen Betrieben extrem angespannt – das erhöht den Druck auf die Beschäftigten. An der neuen Gastro-Hotline finden sie ein offenes Ohr und erhalten wertvolle Tipps zu Überstunden, Trinkgeld, Urlaubsanspruch oder wenn die Chefin unbezahlte Überstunden einfordert.“

Die Gastro-Hotline richtet sich an alle Beschäftigten der Branche und ist von Montag bis Freitag von 8.00 bis 18.00 Uhr unter der Telefonnummer 040 380 13 255 erreichbar.

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