Münchner Suppenküche

Finalist beim Deutschen Mittelstandspreis

Die sechs Finalisten aus Bayern 2020 mit Suppenküche-Geschäftsführer Manfred Kneifel (2.v.r.)
Oskar-Patzelt-Stiftung/Boris Löffert
Die sechs Finalisten aus Bayern 2020 mit Suppenküche-Geschäftsführer Manfred Kneifel (2.v.r.)

Als einer der innovativsten Lebensmittelproduzenten war die Münchner Suppenküche in diesem Jahr erstmals für den "Großen Preis des Mittelstandes" nominiert. Mit fünf anderen Unternehmen aus Bayern schaffte sie es ins Finale.

Die Münchner Suppenküche ist auf frische und selbstgemachte Suppen, Saucen, Eintöpfe, Schöpfgerichte, Dressings und Currys spezialisiert. In diesem Jahr schaffte es das Unternehmen, sich gegen zahlreiche Wettbewerber durchzusetzen und kam als eines von fast 1.000 in Bayern nominierten Unternehmen auf die Juryliste, um letztlich von der Jury als einer von sechs Finalisten ausgewählt zu werden.

Lokal-Matador für frische Suppen

Ausgezeichnet wurden die Finalisten Ende September auf einer Gala in Würzburg. "Wir freuen uns riesig, dass wir gleich beim ersten Mal so weit gekommen sind", sagt Geschäftsführer Manfred Kneifel. Er leitet kein kleines Suppen-Restaurant, sondern gleich fünf Lokale in München, einen Cateringservice für die bayerische Landeshauptstadt sowie eine Lebensmittelmanufaktur, um Produkte nach Kundenwünschen herzustellen. "Unsere Kunden schätzen vermutlich unsere hohen Qualitätsanforderungen am meisten. Wir verwenden ausschließlich regionale Lebensmittel und die umweltfreundlichen Verpackungen sind so gewählt, dass unnötiger Müll vermieden wird."

Insgesamt 130 Angestellte hat das Unternehmen derzeit. Weiterbildungen zu finanzieren scheut sich die Suppenküche nicht. Aufstiegschancen, sogar bis zum Chefposten neugegründeter Tochterunternehmen, haben somit alle Mitarbeiter zu gleichen Teilen. Zudem dürfen Kindergärten und Grundschulen die Lehrküche des Unternehmens ausprobieren.

Fast 5.000 Mitbewerber bundesweit

Über ganz Deutschland hinweg wurden mehr als 4.970 Unternehmen für den traditionsreichen "Großen Preis des Mittelstandes" nominiert, allein in Bayern waren es über 990 Firmen. Doch nicht jeder bayerische Unternehmer kann am Ende die von der Oskar-Patzelt-Stiftung in Würzburg verliehene Auszeichnung erhalten. Lediglich zehn Mittelständler aus Bayern schafften es deshalb in das diesjährige Finale.

Seit 1994 findet jährlich die Verleihung des Großen Preis des Mittelstandes statt. Die Jury befasst sich mit den Kriterien "Gesamtentwicklung des Unternehmens", der "Schaffung und Sicherung von Arbeits- und Ausbildungsplätzen", "Maßnahmen der Modernisierung und Innovation", dem "Engagement in der Region" sowie "Service, Kundennähe und dem Marketing".


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