Munich Re/ Ergo

Klimafreundlich essen in allen Betriebsrestaurants

Aramark

Regional, saisonal und ohne Fleisch. Contract Caterer Aramark kocht seit Anfang Oktober jeden Mittwoch "klimafreundlich" für die Mitarbeiter der Rückversicherungsgesellschaft Munich Re. Idee und Gerichte kommen gut an.

Ob bayrischer Wels mit Spitzkohl und Risoleekartoffeln oder Pflanzerl von Ismaninger Kartoffeln mit Ackersalat und Schnittlauchdipp – für die CO2-reduzierten Gerichte hat sich das Küchenteam am Standort München einiges einfallen lassen. Oberstes Gebot: "Wir wollen kein Spar-Menü. Das Essen muss trotz eingeschränkter Zutatenauswahl wertig sein", erläutert Christoph Gattung, Referatsleiter bei Munich Re.

Zu den Vorgaben zählt neben der regionalen Herkunft des Gemüses unter anderem der Nachhaltigkeitsnachweis für den verwendeten Fisch. Statt Lachs kommt beispielsweise Forelle, Saibling oder Karpfen auf den Teller. "Alle Lieferanten sitzen in einem Umkreis von 50 Kilometern um München", verrät Gattung. "Regionaler geht es fast nicht."

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Woher die Hauptkomponente ihres Gerichts stammt, entnehmen die Gäste dem Namen ihres Klima-Menüs. Eine grüne Karotte als Icon hebt die Angebote auf der Speisekarte hervor. Veggie- und Fisch-Offerten wechseln sich ab. Aktuell schöpft das Aramark-Küchenteam aus einem Repertoire von 20 bis 25 Rezepten.

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Auch die Munich-Re-Töchter Ergo Group, Düsseldorf, und MEAG Munich Ergo Assetmanagement Gesellschaft in München sind Teil der Initiative. Während bei der letzeren ebenfalls Aramark für die Mitarbeiterverpflegung verantwortlich ist, kümmert sich in Düsseldorf die eigene Ergo Gourmet um die Umsetzung, inklusive Auswahl der Lieferanten.

Klimamenü toppt Tagesgericht

Bei Aramark in München kommt die Initiative "klimafreundliches Menü" sehr gut an, wie Christoph Gattung bestätigt. "Als wir Anfang Oktober mit unserem neuen Angebot debütierten, haben wir am ersten Tag prompt mehr Klimamenüs verkauft als von unserem regulären Tagesgericht", berichtet er. "Von den insgesamt 1.800 Essen waren 1.200 klimafreundlich." Beim zweiten Mal musste sich das klimafreundliche Angebot allerdings der Currywurst geschlagen geben. Das Verhältnis hier: 1.100 zu 500 Portionen. Immerhin, die Currywurst kommt von den Hermannsdorfer Landwerkstätten im Münchner Umland.

Zukünftig will die Munich Re das klimafreundliche Angebot weiter ausbauen. "Der nächste Schritt ist für uns die Berechnung der durchschnittlichen CO2-Werte unserer täglichen Speisenangebote", verrät Gattung. Als Vorbild dienen dabei die Bemühungen des Tochterunternehmens Ergo Group. In den Betriebsrestaurants dort ist die Klimateller-App im Einsatz. Sie berechnet für jedes Gericht die freigesetzten Emissionen. Und man kann mit der App neue klimafreundlichere Alternativen entwickeln.

Um CO2-Emissionen und klimaneutrales Kochen werden wir in Zukunft nicht mehr herumkommen", ist sich Gattung sicher. "Deswegen ist es uns wichtig, als internationales Unternehmen einen Beitrag für die Welt von morgen zu leisten."

Über die Munich Re
Die Münchener Rückversicherungs-Gesellschaft ist eine Aktiengesellschaft mit Sitz in München. Im Geschäftsjahr 2018 erzielte die Gruppe einen Gewinn von 2.275 Mio. Euro. Sie ist in allen Versicherungssparten aktiv und mit über 41.000 Mitarbeitern auf allen Kontinenten vertreten.


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