Neueröffnung

Fusion-Pizza aus dem E-Ofen

Nachhaltig und lecker - so der Anspruch von Pizza Electric in Hamburg. Das neue Konzept soll in deutschen Großstädten ausgerollt werden.
Pooya Photographie für Pizza Electric
Nachhaltig und lecker - so der Anspruch von Pizza Electric in Hamburg. Das neue Konzept soll in deutschen Großstädten ausgerollt werden.

Was das E-Auto für die Mobilität des 21. Jahrhunderts, das will Pizza Electric für die Zukunft von Pizza Delivery sein. Der Anspruch der neuen Pizza-Marke: nachhaltiger, ehrlicher, sauberer - einfach besser! Hinter dem in Hamburg gelaunchten Konzept steckt Alexander Troullier, Gründer und CEO der britischen Kette Wafflemeister.

Mit seinem neuen Dine-In-, Take-away- und Delivery-Konzept Pizza Electric verknüpft Troullier deutsche Qualitätsversessenheit mit bester italienischer Pizza-Tradition und zeitgemäßem britischen Design zu einem weltoffenen, aufregenden Erlebnis. Der erste Standort im Hamburger Grindelviertel, Rentzelstraße 16, hat kürzlich seine Türen geöffnet, weitere Pizza Electric Units in deutschen Großstädten sollen folgen.

Herzstück und Namensgeber des Konzepts ist der elektrische Pizzaofen des Herstellers Izzo Forni – einziger strombetriebener Steinofen der Welt, den die Associazione Verace Pizza Napoletana (AVPN) für die Zubereitung echter neapolitanischer Pizza zugelassen hat. „Ein elektrischer Ofen ist deutlich ökologischer als ein traditioneller Holzofen, zudem nutzen wir ausschließlich Ökostrom“, unterstreicht Troullier den nachhaltigen Anspruch der Marke. Klar, dass auch die Auslieferung in umweltfreundlichen Pappkartons CO2-neutral mit E-Mopeds, Elektroautos, E-Bikes und Fahrrädern erfolgt. Für die Abholung vor Ort stehen außerdem wiederverwertbare Aluminium-Verpackungen zur Verfügung.

Neapolitanisch - und römisch

Neben der neapolitanischen gehorcht die Pizza bei Pizza Electric auch der römischen Schule: Gemeinsam mit seinem erfahrenen Chef-Pizzaiolo hat Troullier aus den beiden weltberühmten Traditionen eine Fusion-Pizza kreiert. Das Geheimnis: ein standhaltiger Boden aus Sauerteig, der bis zu 72 Stunden ruht. „Ich liebe neapolitanische Pizza“, erklärt Troullier, „aber ihr Boden war mir immer zu soft. Die römische Pizza dagegen ist herrlich knusprig, mir persönlich jedoch manchmal zu langweilig. Indem wir beide Varianten kombinieren, schaffen wir ein tolles Geschmackserlebnis mit einer luftigen krossen Kruste und knusprigem Herz, das unsere Kunden buchstäblich ‚flasht’ – ganz entsprechend unserem Slogan: ‚Shockingly good’!“
 

Auf den Teig kommen bevorzugt Zutaten aus regionaler Produktion. Besonders für Gäste, die eine pflanzenbasierte Ernährung bevorzugen, gibt es bereits jetzt ein Angebot, das kontinuierlich erweitert werden wird. Vegane Pestos und Saucen sorgen zudem für ein Geschmackserlebnis am Gaumen: „Einfach nur Brokkoli auf die Pizza zu legen, ist einfallslos“, findet Troullier. „Stattdessen arbeiten wir mit kreativen ofentauglichen Pestos, die unsere Gäste mit ganz besonderen Aromen begeistern.“ Parmaschinken, Original Mailänder Salami oder Fior di Latte Mozzarella bezieht Pizza Electric direkt von mittelständischen Produzenten in Italien. „Dort wird auch unser Mehl speziell für uns gemischt“, verrät Troullier.

Zwölf Standardpizzen zu Preisen zwischen 7 und 18 Euro, darunter bekannte aber völlig neu interpretierte Klassiker mit einem besonderen Twist, wie die Hawaian Flash from the 80s mit Ananas-Ricotta-Creme, crunchy karamellisierten Ananasstücken, geschmolzenen Fior Di Latte, Minze sowie frischen Schinken direkt aus Hamburg, oder Neukreationen wie die Chickpea Vegan Pizza mit hausgemachten Kichererbsenpüree, Rucola und Datterini Tomaten stehen auf der kleinen, aber feinen Karte. Kreative Specials, wie Norma Flash mit Aubergine, geräucherten Provola, Knoblauch, Basilikum und Pecorino oder die Shockers für Experimentierfreudige, wie z. B. der Black Truffle Flash mit schwarzen Trüffel, Trüffel-Sahne-Sauce, Parmigiano und Fior Di Latte erweitern die Karte und liefern überraschende Geschmacksmomente.

Pizzastücke auf die Hand 

Für Kurzentschlossene oder den kleinen Hunger unterwegs gibt es außerdem schnelle „Pizza-by-the-slice“ auf die Hand – typisch italienisch für 3,50 Euro oder als amerikanische „Grandma’s Pie“ mit extradickem, fluffigem Teig für 5 Euro das Stück. Bezahlt wird bargeldlos und demnächst auch per eigener App. Übrigens: Die Meldung „Ausverkauft!“ ist Teil der Pizza Electric-Philosophie. „Nur so können wir Frische garantieren. Und wer leer ausgehen sollte, darf gerne am nächsten Tag wiederkommen“, sagt Troullier schmunzelnd.

Im holzgetäfelten und mit handgemachten portugiesischen Fliesen dekorierten Ladenlokal können sich die Wartenden – während ihre Pizza im Ofen backt – die Zeit mit allerlei Entertainment von der Juke Box über eine Foto-Kabine bis zum Daddelautomaten mit Pacman und Co vertreiben. „Im Gegensatz zu anderen Pizzalieferdiensten ist uns der Spaßfaktor für Selbstabholer sehr wichtig“, erläutert Troullier. Auch Sitzplätze für den Vor-Ort-Verzehr gibt es: fünf im Counter-Bereich und 17 weitere im verrucht rotbeleuchteten „Speak Easy“ Dining Room hinter dem Tresen. Dieser wird seinem Namen gerecht: Hier lassen sich standesgemäß Aperos und Tonics vom mobilen Cocktail Trolley ebenso genießen wie ausgesuchte Weine und Biere.


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