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Online-Petition und offener Brief

60 oder 70 Prozent KuG von einem niedrigen Lohn reichen oft zum Leben nicht aus, argumentieren die Gewerkschaften NGG und ver.di und fordern einen Mindestbetrag.
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60 oder 70 Prozent KuG von einem niedrigen Lohn reichen oft zum Leben nicht aus, argumentieren die Gewerkschaften NGG und ver.di und fordern einen Mindestbetrag.

In einem Offenen Brief an die Bundesregierung fordern die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) und die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) die Einführung eines branchenunabhängigen Mindest-Kurzarbeitergeldes von 1.200 Euro pro Monat. Mit einer Online-Petition wollen Sie nun Druck machen.

Um Hunderttausenden vom Lockdown besonders betroffenen Beschäftigten ein vertretbares Einkommen zu sichern, werden NGG und ver.di nun virtuell und schriftlich "laut": "Angesichts anhaltend hoher Infektionszahlen sind Maßnahmen zu treffen, die helfen, Menschenleben zu schützen und die Pandemie zu überwinden", heißt es in dem Offenen Brief. Hunderttausende Beschäftige seien erneut in Kurzarbeit oder hätten ihren Arbeitsplatz verloren. Zu den Erstunterzeichnenden gehören neben den beiden Gewerkschaftsvorsitzenden Frank die Vorsitzenden der Grünen-Bundestagsfraktion, Karin Göring-Eckart und Anton Hofreiter

Nach Berechnungen des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts der Hans-Böckler-Stiftung sei in der Pandemie ein großer Teil der Niedriglohnbezieherinnen und Niedriglohnbezieher trotz des Bezuges von Kurzarbeitergeld in existenzielle Nöte geraten, heißt es in dem Offenen Brief weiter. Es wird betont, dass 60 oder 70 Prozent von einem sehr niedrigen Einkommen ein existenzgefährdend geringes Einkommen ergebe. Eventuell vorhandene Rücklagen bei Beschäftigten aus dem Niedriglohnbereich seien nach mehreren Pandemiemonaten aufgebraucht.

Der Aufruf

"Unsere Kolleginnen und Kollegen brauchen in dieser dramatischen Situation Ihre Unterstützung: Wir fordern für sie die Einführung eines branchenunabhängigen Mindest-Kurzarbeitergeldes von 1.200 Euro. Berechnungsbasis ist der gesetzliche Mindestlohn." Das Mindest-Kurzarbeitergeld sei eine Untergrenze; es sei eine Ergänzung und keine Alternative zu bestehenden Leistungen und Regelungen.

Hier geht es zur Online-Petition.


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