Night of Light / FSGG

Flammender Appell an Politik

Die Aktion "Night of Light" am 22. Juni richtet sich laut Organisatoren an die breite Öffentlichkeit, um auf die dramatische Lage der Veranstaltungsbranche aufmerksam zu machen.
Night of Light
Die Aktion "Night of Light" am 22. Juni richtet sich laut Organisatoren an die breite Öffentlichkeit, um auf die dramatische Lage der Veranstaltungsbranche aufmerksam zu machen.

Die Frank Schwarz Gastro Group (FSGG) in Duisburg beteiligt sich an der bundesweiten Protestaktion "Night of Light". Die Unternehmensführung ruft zudem die Politik auf, ein Soforthilfeprogramm für die Veranstaltungsbranche auf den Weg zu bringen.

Die Auswirkungen der Corona-Pandemie treffen die Veranstaltungsbranche in Deutschland hart. "In der Veranstaltungsbranche arbeiten in den kleinen und mittelständischen Betrieben rund 2,3 Millionen Menschen. Und eine dringend erforderliche Soforthilfe ist hier nicht in Sicht", sagt Frank Schwarz von der Frank Schwarz Gastro Group (FSGG). Allein sein Unternehmen verliere in diesem Jahr rund 5 Millionen Euro Umsatz. Er fordert von der Bundesregierung: "Soforthilfe statt Kreditprogramm."
"Wir fordern für unsere Unternehmen, die in diesen Monaten Umsatzeinbußen von 60 bis 100 Prozent zu beklagen haben, eine monatliche Soforthilfe in Höhe von zwei Prozent des Jahresumsatzes", so der FSGG-Geschäftsführer weiter. "Nur so können wir unsere laufenden Kosten begleichen."

Ein Teil dieser Kosten werde zwar durch das Kurzarbeitergeld abgefangen, doch reiche diese Unterstützung bei weitem nicht aus. "Und in den kommenden Monaten wird sich diese für die Veranstaltungsbranche katastrophale Situation kaum ändern", so Frank Schwarz weiter.

Angeleuchtete Veranstaltungshäuser

Um dieser Forderung Nachdruck zu verleihen, beteiligt sich das Catering-Unternehmen an der bundesweiten Aktion "Night of Light". Bei dieser Aktion werden am Abend des 22. Juni Veranstaltungshäuser in ganz Deutschland rot illuminiert, um auf die desolate Situation der Branche aufmerksam zu machen. Laut Initiator Tom Koperek aus Essen seien aktuell hunderttausende Arbeitsplätze in der Branche in Gefahr. 
Über Night of Light
Die Aktion richtet sich laut Organisatoren an die breite Öffentlichkeit, um auf die dramatische Lage der Veranstaltungsbranche aufmerksam zu machen. Veranstaltungshäuser in der gesamten Bundesrepublik illuminieren dazu in der Nacht vom 22. auf den 23. Juni rot. Bilder und Videos der beleuchteten Objekte sollen unter dem Hashtag #nightoflight2020 in den sozialen Medien geteilt werden. Weitere Infos auf www.night-of-light.de


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