Nordsee

Fisch in der eigenen Box mitnehmen


Nordsee-Frischfisch-Theke in einem Standort in Darmstadt.
Nordsee
Nordsee-Frischfisch-Theke in einem Standort in Darmstadt.

Fisch-Spezialist Nordsee will mit einer neuen Aktion Verpackungsmüll minimieren. Kunden können ihre eigenen Verpackungen für Fisch aus der Frischfischtheke mitbringen. Das Angebot gilt für alle Filialen mit Frischfischtheke.

Damit geht Nordsee laut Mitteilung darauf ein, dass immer mehr Kunden unnötigen Verpackungsmüll vermeiden möchten und deshalb auf alternative Möglichkeiten zum Abpacken von Lebensmitteln setzen. Wer künftig am Meeresbuffet frischen Fisch kaufen möchte, bringt dazu die eigene Mehrwegbox mit in die Filiale. Die Mitarbeiter vor Ort verpacken das gewünschte Produkt in die mitgebrachte Box. Durch diese Möglichkeit können Kunden schnell und einfach auf den Einsatz von Einwegverpackungen verzichten und damit Müll vermeiden.
Über Nordsee
Die Nordsee GmbH mit Sitz in Bremerhaven wurde 1896 als "Deutsche Dampffischerei-Gesellschaft Nordsee" gegründet. Heute verfügt das Unternehmen über 380 Standorte (Stand: Juli 2019) in Deutschland. Mit insgesamt 6.000 Beschäftigten, davon 165 Auszubildende, werden bei Nordsee jährlich mehr als 17 Mio. Kunden bedient. 2018 konnte das Unternehmen einen systemweiten Umsatz in Deutschland in Höhe von rund 271,8 Mio. Euro erwirtschaften (Quelle: foodservice Top-100-Ranking). Besitzer der Nordsee ist seit Oktober 2018 die Schweizer Investmentfirma Kharis Capital.

Die neue Nordsee-Aktion fügt sich in eine Reihe nachhaltiger Maßnahmenpakete des Unternehmens ein. Seit 2018 kooperiert das Unternehmen mit der App gegen Lebensmittelverschwendung "Too Good To Go". Über diese bieten alle Nordsee-Standorte kurz vor Ladenschluss übrig gebliebene Gerichte und Snacks günstiger an und schonen so die Umwelt. Nach nur einem Jahr konnten bereits 250.000 Portionen vor der Tonne gerettet werden. Für die Einführung der Doggybag-Stationen mit nachhaltigen und biologisch abbaubaren Verpackungen wurde das Unternehmen 2018 zudem mit dem Bundespreis "Zu gut für die Tonne" ausgezeichnet.



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