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7 Wachstums-Trends für 2020

„Jüngeres Verhalten“ legt die Altersgruppe 50+ in der Gastronomie an den Tag.
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„Jüngeres Verhalten“ legt die Altersgruppe 50+ in der Gastronomie an den Tag.

Die stärksten Wachstumsfelder für das kommende Jahr hat das Marktforschungsinstitut npdgroup in seiner aktuellen Prognose ermittelt. Wir stellen die sieben Trends vor.

Dieser Text ist ein Exzerpt. Im vollständigen Artikel in der foodservice-Dezember-Ausgabe geben Gastro-Profis zu jedem Trend Beispiele aus der Praxis.

Ein Gast (m/w/d) bestellt am Self-Order-Terminal sein gesundes, veganes oder vegetarisches und isst an einem Verkehrsstandort in Deutschland. Für die zeitlich optimal genutzte Mittagspause bestellt er sein Essen via Smartphone, welches er sich in funktionaler und nachhaltiger Verpackung liefern lässt oder selbst abholt. Den Feierabend verbringt er schließlich allein in einem Fullservice-Restaurant. Damit würde der Gast-Prototyp 2020 an nur einem Tag die stärksten Wachstumsfelder bedienen – kein unrealistisches Bild.

1. Gäste 50+

Die alternde Gesellschaft führt dazu, dass in Zukunft die Zielgruppen über 50 Jahre für die Gastronomen noch wichtiger werden. Das Gute dabei: Es ist meistens nicht nur das nötige Geld vorhanden, sondern auch die notwendige Zeit für den Gastro-Besuch. Die Altersgruppe 50+ fällt zudem mit "jüngerem Verhalten" auf. 

2. Solo-Dining

Für die Schnellgastronomie ist es natürlich ein Kerngeschäft. Die Magenfüllung für den gestressten Angestellten zwischen zwei Terminen oder in der kurzen Mittagspause oder der Snack zwischendurch. Aber es zieht immer mehr Einzelpersonen in die klassische Bediengastronomie. Ein Mittag- oder Abendessen in Ruhe, ohne Zeitdruck, aber mit Genuss. In Deutschland sehen wir immer mehr "Solo-Dining" auch in der Fullservice-Gastronomie – und die Tendenz ist weiter steigend. Wer für den Einzelgast ein entsprechendes Angebot macht, erhöht im kommenden Jahr seine Erfolgschancen.

3. Frühstück

Die wachsende Zahl der Menschen in Ein-Personen-Haushalten sowie der steigende Anteil vor allem von Frauen in Vollzeitbeschäftigung sorgt dafür, dass auch 2020 die erste Mahlzeit des Tages außer Haus eingenommen wird. Für das kommende Jahr erwartet die npdgroup, dass 15 Prozent der gastronomischen Leistungen auf das Frühstücksgeschäft entfallen.

4. Delivery

Das Wachstum bei Lieferdiensten wird unterstützt durch ‚Homing‘ und E-Commerce.

5. Digitale Bestellungen

Auch wenn die Gastronomie in Deutschland im Vergleich zu anderen Ländern, aber auch gemessen an anderen Branchen, in der Digitalisierung deutlich hinterher läuft, die Gäste wünschen sich "Convenience" insbesondere wenn es um Bestellung, Bezahlvorgang oder Loyalitätsprogramme geht. Daher wird die digitale Bestellung in Zukunft nicht mehr nur für die Lieferung nach Hause oder ins Büro wichtig, sondern auch für die Abholung vor Ort oder auch die digitale Bestellung im Store über Self-Order-Terminals.

6. Gesundheit, vegetarische und vegane Gerichte

Gesundheit und Wohlbefinden stehen für viele Verbraucher immer mehr im Fokus – auch und vor allem bezüglich der eigenen Ernährung. Im Jahr 2020+ sind Produktqualität, gesunde Lebensmittel, frische oder schonende Zubereitung wichtige Nachfragekriterien. In vielen gastronomischen Situationen geht es aber ebenso um Genuss und seelisches Wohlbefinden. Für die Speisekarte bedeutet das: Um 2020 erfolgreich zu sein, braucht es vegetarische und vegane Angebote, das Kerngeschäft kann sich weiter um Pasta, Steak oder Burger drehen.

7. Verkehrsstandorte

Urbane und mobile Verbraucher nutzen gastronomische Angebote an Travel Locations.

Dieser Text ist ein Exzerpt. Im vollständigen Artikel in der foodservice-Dezember-Ausgabe geben Gastro-Profis – u.a. von McDonald's, Lieferando und Block House – zu jedem Trend Beispiele aus der Praxis. Kein Abo? Hier geht's zum Probe-Abo.



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