Österreich/TQSR Group

Rosenberger wird zu Rosehill Foodpark


Bis Ende 2022 sollen die 14 Rosenberger-Betriebe bei laufendem Betrieb umgebaut und unter der Dachmarke Rosehill Foodpark sechs Gastro-Konzepte etabliert werden.
TQSR Group
Bis Ende 2022 sollen die 14 Rosenberger-Betriebe bei laufendem Betrieb umgebaut und unter der Dachmarke Rosehill Foodpark sechs Gastro-Konzepte etabliert werden.

Die Übernahme des österreichischen Verkehrs-Gastronomen Rosenberger ist vollzogen: Die TQSR Group, Masterfranchisenehmer von Burger King, entwickelt die Marke Rosenberger zu einem neuen Multibrand-Konzept an Raststätten. Bis Ende 2022 sollen die 14 Betriebe bei laufendem Betrieb umgebaut und unter der Dachmarke "Rosehill Foodpark" insgesamt sechs Gastro-Konzepte etabliert werden.

Die TGSR Group, die im Februar Rosenberger übernommen hatte, hat mit der Marke einiges vor: Bereits im ersten Quartal 2020 soll das Multibrand-Konzept an einem Rosenberger-Standort als Pilot-Betrieb zum ersten Mal präsentiert werden. Bis Ende 2022 sollen schließlich alle 14 Rosenberger Raststätten umgestellt sein. Die Foodparks sollen eine Vielzahl an attraktiven Marken und Produkten bieten. Wichtig: Die Marke Rosenberger soll im Multibrand-Konzept auch künftig bestehen bleiben, das Gastro-Konzept allerdings neu definiert werden. TQSR betreibt neben Rosenberger zudem als Masterfranchisenehmer 21 Burger King-Restaurants in Österreich und gehört zur Theophil Group der Familie des Wiener Wirtschaftsanwalts Dr. Dieter Spranz.

Zufrieden mit der Entwicklung

Mit der Übernahme von Rosenberger zeigt sich die TQSR Group äußerst zufrieden. „Große Teile der Integration sind bereits abgeschlossen, alle Standorte sind im Vollbetrieb, die Umsätze entwickeln sich wie geplant und auch personell haben wir wieder beachtlich aufgestockt“, berichtet Hartmut Graf, CEO der TQSR Group.

Veganer Rosenburger 2.0 ab August

„Bei Ankündigung der Übernahme Ende Februar wurden wir wegen der Kombination von Rosenberger und Burger King immer wieder scherzhaft auf den 'Rosenburger' angesprochen. Nur wenige wussten aber, dass es den Rosenburger tatsächlich schon länger bei Rosenberger gab“, sagt Graf. Nun soll es den Rosenburger ab August an allen Rosenberger Raststationen in der Version 2.0 mit veganem Fleischersatz geben. Rosenberger reagiert damit auf den globalen Trend der Fleischersatzprodukte und will damit verstärkt eine auf Tier- und Umweltschutz bedachte Zielgruppe ansprechen. Bei Burger King wird das vegetarische Angebot ebenfalls erweitert werden. „Wir stehen kurz vor Abschluss der Vorbereitungen“, so Graf.
Über Rosenberger
Die 1972 von Heinz J. Rosenberger gegründete Marke Rosenberger steht für ein großes Kapitel Pioniergeschichte moderner Verkehrs-Gastronomie an österreichischen Autobahnen. Als der mehrfach ausgezeichnete Gründer (u.a. 1987 Hamburger Foodservice Preis) 1999 im Alter von nur 62 Jahren verstarb, wurde 2004 das Unternehmen in der Familie aufgeteilt. Melina und Kris Rosenberger führten ihren Unternehmens-Teil (14 Standorte) unter dem alten Namen weiter. 2013 veräußerten Melina und Kris Rosenberger das Unternehmen an chinesische Unternehmerfamilien. Im Dezember 2018 meldete die Rosenberger Restaurants GmbH Insolvenz an. Der andere Teil des Familienunternehmens (2004: 13 Restaurants) wurde zur Marke Landzeit, die aktuell unter der Regie von Wolfgang Rosenberger (Geschäftsführer) und Schwester Elisabeth (Marketing-Chefin) mit 16 Standorten rund 50 Mio. Euro Netto-Umsatz pro Jahr generiert. "Landzeit" ist von der Insolvenz nicht betroffen.

Frisches Gastro-Konzept für Rosenberger

Das Gastrokonzept Rosenberger soll neu ausgerichtet werden und künftig wieder den Ursprung der Marke und die damit verbundenen Stärken widerspiegeln. „Schon bald steht bei Rosenberger wieder die traditionelle österreichische Küche im Vordergrund“, erklärt Graf.

Dachmarke Rosehill Foodpark

Der Name der neu kreierten Dachmarke Rosehill Foodpark vereine die Bausteine Tradition, Internationalität und Vielfalt – und damit die zentralen Werte des neuen Multibrand-Konzepts, heißt es. „Mit der Namensverwandtschaft und graphischen Anlehnung zur Traditionsmarke Rosenberger soll der Wiedererkennungswert erhalten werden. Ziel war aber auch, die vielen internationalen Gäste anzusprechen und gleichzeitig – mit dem Zusatz Foodpark – den Grundgedanken der Marken- und Angebotsvielfalt zu kommunizieren“, so Graf. Das neue Rosehill-Foodpark-Logo wird bei jedem auf das Multibrand-Konzept umgestalteten Rosenberger Standort zum Einsatz kommen.

Sechs Formate unter einem Dach

Das Multibrand Konzept bietet künftig – neben den Marken Rosenberger und Burger King – vier weitere Gastrokonzepte an: voraussichtlich ein Italiener, ein Fischrestaurant, ein Format mit vorwiegend vegetarischen & veganen Angeboten sowie eine auf Kaffees und Mehlspeisen ausgerichtete Marke. TQSR ist dazu mit verschiedenen Marken und Unternehmen im Gespräch.
Über TQSR
Die TQSR Holding und Development GmbH (TQSR Group) ist eine Gesellschaft der in österreichischem Familienbesitz stehenden Theophil Group und ist die zentrale Holdinggesellschaft der Gruppe für den Geschäftsbereich mit Schwerpunkt Gastronomie. Seit 2015 ist die TQSR Group als Masterfranchisenehmer für Burger King in Österreich zuständig und damit für sämtliche Aktivitäten der Quickservice-Marke in Österreich verantwortlich. Nach Übernahme der Rosenberger Restaurant GmbH im Frühjahr 2019 beschäftigt die TQSR Group in Österreich rund 1.000 Mitarbeiter in 21 eigenen Burger King- und 14 Rosenberger-Restaurants. Für 2019 und 2020 ist die Eröffnung von zumindest zehn neuen BK-Restaurants in Österreich sowie die Eröffnung der ersten Multibrand-Raststätte unter der Dachmarke Rosehill Foodpark geplant.




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