Otto

Versandhändler vollzieht radikalen Wandel

Blick in das neue Otto-Betriebsrestaurant "Kochwerk Elbe" in Hamburg.
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Blick in das neue Otto-Betriebsrestaurant "Kochwerk Elbe" in Hamburg.

Die Otto-Betriebsgastronomie erfindet sich derzeit neu. Kulinarisches Aushängeschild des Hamburger Traditionshauses ist das jüngst eröffnete Restaurant „Kochwerk Elbe“ – eine stylische Wohlfühloase mit Top-Performance.

Zusammen sind wir besser als jeder Einzelne“, sagt Niels Mester mit Nachdruck. Er ist keine One-Man-Show, hat sein Kochwerk-Team immer im Blick. Seit knapp zwei Jahren leitet der gebürtige Bremer die Gastronomie beim Hamburger Handelsunternehmen Otto. Im Vergleich zu vielen Mitbewerbern hat der Konzern den Sprung in die Neuzeit erfolgreich gemeistert. Im Dezember füllen zum letzten Mal die dicken Otto-Kataloge die Briefkästen der Republik. Danach ist Schluss! Nach 68 Jahren stellen die Hamburger den dicken Wälzer ein – für immer. Online und mobil lauten die Zauberworte dieser Zeit – nicht nur im Versandhandel.

Otto: Betriebsrestaurant "Kochwerk Elbe"


Digital nur eine Facette

Auch die Otto-Betriebsgastronomie vollzieht einen radikalen Wandel und passt sich den neuen Arbeitswelten und Anforderungen der jungen Mitarbeiter an. Doch Digital ist nur eine neue Facette, frisch und fleischlos lauten die beiden anderen. Eigens dafür wurde Niels Mester als neuer Kapitän an Bord geholt. Kennzeichen: quietschrote Turnschuhe und Jeans, gepaart mit viel Energie. Als ehemaliger Küchendirektor des renommierten Hamburger Hotels Vier Jahreszeiten und in Diensten Sodexos als kulinarischer Entwickler der Betriebsgastronomie im neu gebauten Tower der Europäischen Zentralbank in Frankfurt am Main weiß er, was eine trendiges, hochwertiges Angebot auszeichnet.

Vielfalt zeigen

Doch wie erfindet man die Gastronomie neu – ohne Mitarbeiter und Gäste vor den Kopf zu stoßen? Durchaus eine Herausforderung, wie Mester weiß. Auf dem Otto-Campus in Hamburg-Bramfeld arbeiten rund 6.000 Menschen – Junge und Alte, Heimatverwurzelte und Kosmopoliten. So bunt das Publikum, so vielfältig die Ansprüche an das Essen. „Wir wollen die Vielfalt gastronomisch widerspiegeln“, sagt Mester.

Otto macht Vapiano Konkurrenz

Wohl deshalb fährt jedes der drei Betriebsrestaurants auf dem Campus sein eigenes Konzept. Das jüngst komplett sanierte Betriebsrestaurant „Kochwerk Elbe“ steht Pate für den Aufbruch in eine kreative Konzeptkultur, die sich locker mit Fast-Casual-Formaten wie Vapiano und L’Osteria messen kann. Allerdings mit einem deutlich breiteren kulinarischen und anspruchsvolleren Repertoire, um die bis zu 1.500 Gäste täglich aufs Neue zu begeistern.

Im vollständigem Beitrag für Kombi- und Digital-Abonnenten in der Juli/August-Ausgabe der gv-praxis (E-Paper) erfahren Sie mehr über das neue Betriebsrestaurant. Zum Beispiel:

• Was waren die wichtigsten Planungskriterien?
• Wie sieht das Konzept im Detail aus?
• Warum ist das frisch lancierte Veggie-Konzept so erfolgreich?
• Welche Rolle spielt Nachhaltigkeit?
• Und wie haben die Mitarbeiter auf den Neustart reagiert?

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