Papier "Gesamtstrategie Wohnen"

CSU will Wirtshäuser auf dem Land fördern

Wirtshäuser werden in Deutschland immer weniger.
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Wirtshäuser werden in Deutschland immer weniger.

Um dem Wirtshaussterben entgegen zu wirken, will die CSU ein bundesweites Förderprogramm auflegen, "das durch zinsfreie Darlehen und Zuschüsse für den Erhalt der Wirtshäuser auf dem Land sorgt". Das berichtet die Bild und bezieht sich auf ein Strategiepapier "Gesamtstrategie Wohnen".

Das vierseitige Dokument enthält viele weitere Maßnahmen, die vor allem helfen sollen, bezahlbaren Wohnraum zu schaffen. Die CSU hat es im Vorfeld zur Klausurtagung in Seeon erstellt. Im Bezug auf die Wirtshäuser heißt es, man wolle diese als Ort der Begegnung erhalten, da man "aktive und attraktive Ortschaften" bräuchte.

Zahl der Schankwirtschaften seit Jahren rückgängig

Das sogenannte Wirtshaussterben vor allem in ländlichen Gebieten lässt sich an der Umsatzsteuerstatistik des statistischen Bundesamts nachvollziehen. Gab es 2010 noch bundesweit 35.638 sogenannte Schankwirtschaften, waren es 2016 noch 30.725. Das entspricht einem Rückgang von rund 14 Prozent.

Auf Länderebene gibt es bereits Maßnahmen, gegen das Wirtshaussterben vorzugehen. In Bayern fördert die Landesregierung mit insgesamt 30 Mio. Euro Sanierungsmaßnahmen ab einer Investition von 30.000 Euro mit 20 Prozent. Zudem gibt es – oft gemeinsam veranstaltet von Landesministerien und den örtlichen Dehoga-Landesverbänden – Wettbewerbe wie die "100 besten Heimatwirtschaften" in Bayern oder "Die 50 besten Dorfgasthäuser in Hessen". So soll die Aufmerkamkeit für diesen Gastronomiezweig gesteigert werden.

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