Peter Pane | Coronakrise

Impfung statt Burger

Auch aufgrund ihrer zentralen Lage und ihrer Bekanntheit sieht Patrick Junge seine Restaurants als bestens für die vorübergehende Nutzung als Impfzentren geeignet.
Peter Pane
Auch aufgrund ihrer zentralen Lage und ihrer Bekanntheit sieht Patrick Junge seine Restaurants als bestens für die vorübergehende Nutzung als Impfzentren geeignet.

Die verfügbaren Impfstoffmengen sollen in den kommenden Wochen in Deutschland signifikant steigen und damit auch das Tempo der Impfungen. Um die Anstrengungen von Bund und Ländern zu unterstützen, hat sich Patrick Junge, Inhaber und Gründer der Better-Burger-Kette Peter Pane, an Gesundheitsämter und die Kassenärztliche Vereinigung gewandt. Sein Vorschlag: 10 der insgesamt 42 Peter Pane-Standorte sollen als Impfzentren zur Verfügung gestellt werden.

„Aus der aktuellen Verzweiflung heraus haben wir nach einem Weg gesucht, wie wir aktiv daran mitwirken können, den Impfprozess zu beschleunigen“, sagt Patrick Junge, Inhaber und Geschäftsführer der Paniceus Gastro Systemzentrale GmbH.

Patrick Junge hat den Verantwortlichen deshalb ein Angebot unterbreitet, in dem er auf die klaren Vorteile der Restaurants als temporäre Impfzentren verweist. Dabei geht es nicht nur um räumliche Gegebenheiten und bereits bestehende Hygienekonzepte, sondern überdies auch um die Möglichkeit, Kühlung und Transport zu übernehmen. Die gesamte Logistik will der Unternehmer kostenlos bereitstellen. Lediglich das ärztliche Personal, das den Impfstoff verabreicht, müsse gestellt werden. Für dieses stünden separate, sanitäre Einrichtungen und Aufenthaltsräume zur Verfügung.

„Dank einer Beschleunigung des Impfprozesses könnte es endlich zu Lockerungen kommen – und davon würden wir alle profitieren“, sagt Patrick Junge. „Unser gesamtes Team wartet jedenfalls sehnsüchtig darauf, endlich wieder Gäste empfangen zu dürfen.“
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