Razz & Rübe/Vegbereitung

Vegane Food Trucker unterwegs

Burger mit Soja-Medaillons bei der Vegbereitung
© Vegbereitung
Burger mit Soja-Medaillons bei der Vegbereitung

Beim Thema Food Trucks denken viele an Pulled Pork und (Better) Burger. Die rein pflanzenbasierten Angebote von Razz & Rübe und der Vegbereitung zeigen, dass Street Food auch ganz ohne Fleisch funktioniert.


Dieser Text ist ein Exzerpt. Mehr über die beiden Konzepte lesen Sie in der Februar-Ausgabe der foodservice. Jetzt im E-Paper lesen .

I
n absoluten Zahlen werden vegetarisch-vegane Konzepte in der Gastronomie auf absehbare Zeit ein Nischenprodukt bleiben. Doch die Wachstumsraten sind erstaunlich: Laut dem Verbraucherpanel CREST der Npdgroup stieg der Umsatz vegetarisch-veganer Fullservice-Angebote allein im 1. Halbjahr 2019 um 8 Prozent – ein Plus weit über dem Marktdurchschnitt.

Doch wie sieht das bei einem Gastronomie-Zweig aus, der um das Jahr 2010 aus den USA zu uns nach Deutschland schwappte – dem Street Food und insbesondere der Food Trucks? Kurze Antwort: Es funktioniert, wenn das Angebot stimmt.

Razz & Rübe: Begeisterung auf die Straße tragen

"Unsere Gäste waren von Anfang an begeistert. Da gab es schnell kein Zurück mehr", erinnert sich Tanja Albert an die Anfänge mit ihrem Food Truck Razz & Rübe. Albert selbst hat im Jahr 2013 ihre Ernährung auf vegane Kost umgestellt – und wollte ihre persönliche Begeisterung weitertragen. Sie kündigte ihren Job im Controlling eines Konzerns, holte ihren Bruder Robin ins Boot und entwickelte die Rezepte für den Food Truck, der ab 2016 auf die Straße ging. Für die Rezepturen wurde viel experimentiert. Inspiration kam sowohl aus dem Internet, dem Input von Gastronomen sowie einer Kooperation mit dem veganen Koch Sebastian Copien aus München. Recht früh entstand ein Razz & Rübe-Klassiker, der auch heute noch zu den Bestsellern gehört: die Kartoffel- bzw. Süßkartoffelspaghetti. Der Verkaufspreis im Mittagsgeschäft liegt bei 5,50 bis 6,00 Euro.

Veganes Street Food auf dem Volksfest

Dass die ungewöhnliche Kombination Volksfest und veganes Street Food funktionieren kann, zeigt die Geschichte der Vegbereitung. Gründer Stefan Vinzelberg – damals Student der Politikwissenschaften – kam 2013 über einen Nebenjob in einem Bio-Laden zufällig zu einem Stand auf der Sandkerwa, einem fünftägigen Bamberger Altstadtfest mit jährlich rund 300.000 Besuchern. 

Vegbereitung: Vegane Burger aus dem Trailer



"Alle haben mich für verrückt erklärt", gibt Vinzelberg die Reaktionen seines Umfelds auf sein Vorhaben wieder, auf der traditionellen Kirchweih ausgerechnet rein vegane Burger anzubieten – ohne gastronomische Vorerfahrung.

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