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Schluss mit der Fünf-Quadratmeter Regel in Hessen

In Hessen fällt die Fünf-Quadratmeter-Regel, die restlichen Auflagen bleiben aber natürlich bestehen.
imago images / Geisser
In Hessen fällt die Fünf-Quadratmeter-Regel, die restlichen Auflagen bleiben aber natürlich bestehen.

Die Fünf-Quadratmeter-Flächen-Regelung in hessischen Gaststätten soll aufgehoben werden. Das bestätigte eine Sprecherin des hessischen Wirtschaftsministeriums dem Hessischen Rundfunk.

"Es gilt keine Quadratmeterregelung mehr, aber der Mindestabstand von eineinhalb Metern bleibt", sagte die Sprecherin am Dienstagnachmittag im Radio. Damit kippt die Regel, die es nur in Hessen gab. Wirte, vor allem in Frankfurt, waren zuvor auf die Barrikaden gegangen. "Nicht machbar", sagte Frank Winkler, der Wirt der Apfelweinkneipe "Daheim in der Affentorschenke" in Frankfurt-Sachsenhausen.

Sein Laden blieb zunächst geschlossen - 14 Gäste dürfte er dort noch bewirten. "Selbst mit dem kleinstmöglichen Personalstand würde ich pro Tag 250 bis 300 Euro Minus machen." Mit einem Eilantrag bei Gericht versuchten die Frankfurter Wirte die Zusatzregel 5-Quadratmeter in Hessen zu kippen. Zu einer gerichtlichen Klärung muss es nun also nicht mehr kommen.

Voraussichtlich ab Donnerstag

Dieser Beschluss des Corona-Kabinetts von Montag solle voraussichtlich am Donnerstag mit der Veröffentlichung der entsprechenden Verordnung in Kraft treten. Der hessische CDU-Generalsekrektär Manfred Pentz hatte die Nachricht bereits am heutigen Dienstag auf seinem Facebook-Account veröffentlicht.

Bislang galt in Hessen, dass pro fünf Quadratmeter Fläche nur ein Gast im Restaurant sein darf. Die Regel wurde von den Gastronomen unisono als wettbewerbsverzerrend angesehen - schließlich können Gastwirte in anderen Bundesländern im Durchschnitt ein Drittel mehr Gäste bewirten.






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