Salt & Silver

Quereinsteiger in der Zentrale

Kreative Küche aus aller Welt wird in der Zentrale serviert.
Zentrale
Kreative Küche aus aller Welt wird in der Zentrale serviert.

2014 schmeißen Jo und Cozy ihre Jobs, um in Südamerika zu surfen und zu schlemmen. 2015 und 2016 erscheinen ihre Kochbücher. Im März 2017 gewinnen sie als Salt & Silver den Start-up-Preis auf der Internorga und eröffnen im Juli in der Hansestadt ihr Restaurant ‘Zentrale‘. Die Geschichte zweier Aussteiger.

Das Konzept für die Zentrale, wie Johannes Riffelmacher und Thomas Kosikowskidas ihr Restaurant in Hamburg nennen, entstand Ende 2016 und war im März 2017 schon so ausgereift und überzeugend, dass die vier Gesellschafter der Salt & Silver GmbH auf der Internorga den Gastro-Start-up-Preis mit nach Hause nahmen. Dieser ist dotiert mit 10.000 € und enthält 40 Beraterstunden durch Experten des Leader’s Clubs.


Faktencheck Zentrale
Eröffnung 14.7.2017
Inhaber Salt & Silver GmbH, Gesellschafter: Jan Traupe, Thomas Kosikowski, Johannes Riffelmacher und Florian Kleinschmidt
Restaurantleiter Tobias Beck
Küchenchef Simon Lindow
Standort St. Pauli Hafenstraße 140, 20359 Hamburg

Konzept Casual Dining
Sitzplätze 40 innen, 60 außen (plus Park)
Mitarbeiter 20 (VZ und TZ)
Durchschnittsbon 40 €
Die 3 Topseller Mexico, Peru, Ceviche
ÖZ Mi-Sa 18-2 Uhr, So 10-23 Uhr

Die Zentrale liegt auf St. Pauli in der Hafenstraße im Souterrain eines alten Backsteingebäudes. Die Speisekarte wird jeweils die aktuell bereisten Regionen widerspiegeln. Momentan finden sich auf ihr Kreationen wie Ensalada Otono mit Rollgerste, Avocado, Grünkohl-Chips und Granatapfel (9 €), Ceviche aus Adlerfisch (15 €), eine deftige Fischsuppe, Quesadillas und Tacos – als kleine Gerichte zum Probieren und Teilen. Wer richtig Hunger hat, bestellt sich eines der drei Hauptgerichte: Peru (Pulpo, Risotto negra, Chorizo Crumble – 16,50 €), Mexiko (Rinderbäckchen, Esquite-Püree, Mole, eingelegter Lauch – 16 €) oder Chile (Grüner Spargel, blaue Kartoffel, Queso – 14 €).

Auch wenn es auf ihrer Website heißt: „Pleite, betrunken und satt werdet ihr auf einer Wolke aus wahrem Glück nach Hause schweben“ – die Gäste lassen sich nicht auf eine Zielgruppe festlegen. „Wir haben ein unglaublich gemischtes Publikum: Vom Maschinenschlosser aus Stuttgart über die Hamburger Feinschmecker und Hipster bis hin zu Familien mit Kindern. Der gemeinsame Nenner ist nicht ein bestimmtes Preisniveau, sondern ein kulinarisches Interesse“, beschreibt Jo.

Die 40 Sitzplätze werden pro Abend zweifach belegt, „was durchaus manchmal zu Reibungen mit den Gästen führt, die sich hier wohlfühlen“. Der recht hohe Durchschnittsbon von 40 € kommt wegen der vielen kleinen Gerichte zustande, wird aber auch durchaus von den gekonnt gemixten Cocktails befeuert. Deren Preisband bewegt sich zwischen 8,50 € und 14 €. Die Bar bietet zudem noch fünf Highballs (6,50-7,80 €), sieben verschiedene Mescals (2 cl für 4,50-10,20 €), sechs Tequilas (3,20-6 €) und drei Rumsorten (4,50-5,50 €).

Mehr lesen? Ein ausführliches Porträt der Zentrale mit vielen weiteren Informationen findet sich in unserer foodservice-Ausgabe aus dem März 2018. Kein Abo? Hier geht es zum Probeabonnement.

 


 


 



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