Schulverpflegung | Niedersachsen

Verbraucherzentrale zeichnet 16 Schulen aus

Barbara Otte-Kinast, Niedersächsische Ministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, will motivieren, in Sachen Lebensmittelwertschätzung und Nachhaltigkeit am Ball zu bleiben. Bewerbungen für die nächste EssKurs-Runde werden noch bis 30. Juli angenommen.
ML/Timo Jaworr
Barbara Otte-Kinast, Niedersächsische Ministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, will motivieren, in Sachen Lebensmittelwertschätzung und Nachhaltigkeit am Ball zu bleiben. Bewerbungen für die nächste EssKurs-Runde werden noch bis 30. Juli angenommen.

Bei einer Online-Prämierung hat die Verbraucherzentrale Niedersachsen 16 Schulen den begehrten Stern des Programms "Schule auf EssKurs" verliehen. Sie hatten sich in den vergangenen beiden Schuljahren erfolgreich für eine Verbesserung ihrer Mittags- und Pausenverpflegung eingesetzt.

Die Niedersächsische Ernährungsministerin Barbara Otte-Kinast dankte in einer Video-Botschaft allen Beteiligten für ihren Einsatz und zeigte sich beeindruckt von den Ideen und Maßnahmen für eine bedarfsgerechte, ausgewogene Ernährung. Zudem warb sie darum, insbesondere bei den Themen Lebensmittelwertschätzung und Nachhaltigkeit am Ball beziehungsweise weiter "auf EssKurs" zu bleiben.

Frisches und Vegetarisches angesagt

Thematisch standen in den Schulen die Verbesserung der Essensqualität – etwa frischer, abwechslungsreicher, weniger süß und fettig – aber auch die Kommunikation und Organisation sowie die Nachhaltigkeit im Fokus. Kleine Snacks, nachhaltig gestaltet, liegen im Trend. Es ging vielfach darum, weniger Lebensmittel wegzuwerfen, Plastikverpackungen zu vermeiden und klimagerechter zu essen.

Zudem lässt sich ein verstärktes vegetarisches Angebot beobachten: Viele Schulen haben Kräuter- und Hochbeete angelegt; Hülsenfrüchte ersetzen Fleischanteile in den Gerichten. Und immer wieder werde laut Verbraucherzentrale der Wunsch nach mehr frischem Obst und saisonalem Gemüse geäußert.

Die 16 ausgezeichneten Schulen hatten den Optimierungsprozess ihrer Mittags- und Pausenverpflegung mit dem EssKurs-Programm bereits im Schuljahr 2019/20 gestartet. Coronabedingt wurde die Zeit für die Umsetzung verlängert, die Prämierung im vergangenen Jahr verschoben. Zwei Schulen konnten gleich doppelt punkten: Sie hatten das Programm sowohl im Schuljahr 2019/20 als auch 2020/21 erfolgreich durchlaufen. Ebenfalls zwei Schulen konnten ihren 5. Stern – die höchste Auszeichnung – entgegennehmen.

Neue Runde startet

Alle niedersächsischen Schulen, die sich für eine bessere Schulverpflegung einsetzen möchten, können sich noch bis zum 30. Juli 2021 für eine Teilnahme bei Schule auf EssKurs bewerben.

Weitere Informationen und Bewerbungsunterlagen finden Interessierte hier. Die Teilnahme am Programm ist kostenfrei. 


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