Schulverpflegung in Bayern

Programm gewinnt immer mehr Fans

Milch und Käse gehören in Bayern zum geförderten Schulessen. Foto: pixabay.com
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Milch und Käse gehören in Bayern zum geförderten Schulessen. Foto: pixabay.com

Sechs Monate nach dem Start nehmen 2.400 Kindergärten und Schulen in Bayern mit mehr als 160.000 Kindern am bayerischen Schulprogramm teil. Einmal pro Woche erhalten sie kostenlos Obst und Gemüse sowie Milch, Käse, Joghurt oder Quark. Damit erreiche die Landesinitiative 20 Prozent der drei- bis zehnjährigen Kinder, so Ernährungsministerin Michaela Kaniber.

Besonders begehrt sei Trinkmilch. Ihr Anteil macht über 60 Prozent der bislang 1,4 Millionen ausgegebenen Portionen aus. Langfristig möchte die Ministerin alle Grund- und Förderschulen, Kindergärten und Häuser für Kinder für das abwechslungsreiche Frühstück gewinnen.

Weiter für Teilnahme werben

4,6 Mio. Euro aus Landesmitteln zusätzlich zu den 7,1 Mio. Euro EU-Mitteln stellt Kanniber bereit, damit möglichst viele Einrichtungen am Schulprogramm teilnehmen können. Landesweite Aktionen rund um den Weltschulmilchtag am 26. September sollen Kinder und Verantwortliche auf das Programm aufmerksam machen.

Ein Einstieg ist jederzeit möglich: Interessierte Einrichtungen müssen sich dafür mit einem der mehr als 130 zugelassenen Lieferanten in Verbindung setzen und einen Liefervertrag schließen. Eine Liste der Lieferanten und Detailinformationen zum Schulprogramm ist online verfügbar.

Programm Anfang 2018 erweitert

Eine Änderung der EU-Vorgaben hatte Anfang des Jahres dafür gesorgt, dass das Angebot um Milchprodukte erweitert werden konnte. Zuvor war es auf Obst und Gemüse beschränkt. Kanniber: "Wir wollen unseren Kindern Milch und Milchprodukte als natürliche, gesunde Fitmacher nahe bringen. Denn sie liefern nicht nur wertvolle Nährstoffe für Kraft, Energie und Konzentration, sondern auch das für das Knochenwachstum so wichtige Kalzium."



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