Airport Zürich

SSP eröffnet 4 Pret A Manger-Units

Ein spannendes on-site frisch gefertigtes Food-Programm bieten die vier neuen Pret-Units am Zürcher Airport, hier der Store landside.
Pret/SSP
Ein spannendes on-site frisch gefertigtes Food-Programm bieten die vier neuen Pret-Units am Zürcher Airport, hier der Store landside.

Markteintritt in die Schweiz: Am Airport Zürich eröffneten vier Stores der britischen Fast-Casual-Marke Pret A Manger (Pret); Premiere für die Marke im Land des Matterhorns. Betreiber der Pret-Units ist der Verkehrsgastronomie-Spezialist SSP Schweiz (The Food Travel Experts). Seit 2018 gehört Pret zur JAB Holding.

Der Zürcher Flughafen ist um eine internationale Foodservice-Attraktion reicher. Vier Units der britischen Sandwich-Formel Pret A Manger werden seit 3. und 4. Juli vom Verkehrsgastronomie-Profi SSP Schweiz dort betrieben: ein Store landside im Einkaufszentrum "Airport Center" vor der Sicherheitskontrolle und drei weitere airside an den Gates B, D (Schengen) und E (Non-Schengen).

Pret A Manger: Schweiz-Premiere in Zürich



Als größte Unit mit 175 Quadratmetern Fläche ist der Store auf der Landseite: 84 Sitzplätze erwarten die Passagiere, Mitarbeiter und Zürcher dort. Die ersten Erfahrungswerte für den Durchschnittsbon liegen bei 9,60 Schweizer Franken netto pro Gast.

Eigene Fertigungsküche

Um den hohen Frischeanspruch des britischen Sandwich-Konzeptes bestmöglich umsetzen zu können, wurde airside eine eigene Fertigungsküche gebaut. 10.000 Food-Einheiten sollen täglich hier frisch hergestellt werden, so die Prognose von SSP.

Anlässlich der Pret-Eröffnung erklärte Stefan Gross, Chief Commercial Officer der Flughafen Zürich AG, dass man sich bei Auswahl des passenden Gastro-Formates in erster Linie gefragt habe, was die Passagiere und Gäste heutzutage am Airport erwarten. Und man sei zu dem Schluss gekommen, dass das frisch zubereitete Angebot von Pret bestens geeignet sei. "Ich bin überzeugt, wir haben ein sehr gutes Konzept gewählt."

Die ersten Eröffnungen in der Schweiz seien ein wichtiger Schritt für die Marke, erklärte Michael Haley, Partnerships Managing Director bei Pret A Manger. Was Pret so besonders mache, könne Pret nun auch am Airport Zürich zeigen: frische Food-Offerten, Organic Coffee und vor allem ein motiviertes Team, das täglich die Speisen frisch zubereite.

Zielgruppe mit hohem Frauen-Anteil

Dr. Oliver Dörschuck, CEO von SSP DACH und FRABEL betonte, dass mit Pret ein Food-, Snack- und Getränke-Portfolio angeboten werde, das nochmals andere und zusätzliche Zielgruppen anspreche. Zum Beispiel verstärkt die weiblichen Gäste, denn zur Eröffnung des Pret-Stores am Dock E habe man beobachtet, dass beim ersten Flug nach London der weibliche Pret-Kundenanteil bei ansonsten nicht üblichen rund 50 Prozent lag.

Pret A Manger gilt in der Branche als eine der profiliertesten und profitabelsten Foodservice-Marken. Das Konzept hat seinen Angebotsfokus nach wie vor auf on-site hergestellten Salaten, Sandwiches und Wraps. Zudem gibt es Snacks und Getränke von Smoothies bis Kaffeespezialitäten, vor allem letztere mit bester Nachfrage. 2016 sorgte das Unternehmen mit dem neuen Format Veggie Pret für Aufsehen, das die Klassik-Linie seitdem erweitert und das durch die Übernahme der britischen Sandwichkette Eat durch Umwandlung von Eat- in Veggie-Pret-Stores verstärkt wachsen soll.

Über die Akteure

Das 1986 in London von den Freunden Sinclair Beecham und Julian Metcalfe gegründete Unternehmen Pret A Manger betreibt international über 530 Units und ist seit Oktober 2018 auch in Deutschland präsent. Nun wagte das Unternehmen mit SSP den Eintritt in den Schweizer Markt. Im August ein weiterer Step: In Kooperation zwischen der nationalen Bahngesellschaft SNCB/NMBS und SSP sollen zwei erste Pret-Stores in Belgien eröffnen: in Brüssel an den Bahnhöfen Bruxelles-Midi und Hauptbahnhof.
Über Pret
Pret A Manger wurde 1986 von den Quereinsteigern Julian Metcalfe und Sinclair Beecham in London gegründet und betreibt aktuell mehr als 500 Stores in neun Ländern. Das Konzept profiliert sich durch on-site hergestellte Salate, Sandwiches, Wraps , Snacks und Getränke inklusive Kaffeespezialitäten aus hochwertigen Zutaten. 2008 wurde Pret A Manger mehrheitlich von Bridgepoint übernommen. Im Mai 2018 stieg die private Investorengruppe JAB Holding der deutschen Unternehmer-Familie Reimann als Mehrheits-Eigner bei Pret A Manger ein; zu einem Transferpreis von umgerechnet 1,7 Mrd. Euro bei 530 Stores. 2019 übernahm Pret die ebenfalls britische Fast-Food-Kette Eat mit 94 Filialen.

Die JAB Holding der deutschen Unternehmerfamilie Reimann, zu deren Foodservice-Portfolio Pret seit 2018 gehört, machte in den letzten Jahren vor allem durch Aufkäufe im Kaffee- und Snacksegment auf sich aufmerksam. Zum Portfolio gehören inzwischen unter anderem Keurig Dr. Pepper, Jacob Douwe Egberts, Panera Bread, Pret A Manger, Peet's Coffee & Tea, Caribou Coffee Company, Einstein Noah Restaurant Group, Krispy Kreme Doughnuts und Espresso House und seit 2017 auch die deutsche Kaffeebar-Kette Balzac.
Über SSP
SSP Schweiz ist ein Tochterunternehmen der internationalen SSP-Gruppe. Das Unternehmen SSP - The Food Travel Experts betreibt Coffee Shops, Food Courts, Lounges, Bäckereien, Convenience Stores und Fine-Dining-Restaurants. Mit einem Schwerpunkt auf Verkehrsgastronomie ist das Unternehmen vor allem an zentralen Verkehrsknotenpunkten vertreten. Die SSP-Gruppe ist in 33 Ländern präsent und bedient in rund 2.600 Filialen durchschnittlich 1,5 Mio. Gäste täglich.
69 Prozent des weltweiten Umsatzes (2018: 2,9 Mrd. Euro) wurden im Vorjahr in Europa erzielt, davon 38 Prozent auf dem Europäischen Kontinent, 31 Prozent in Großbritannien. Nach Absatzkanälen verteilte sich der Umsatz zu 64 Prozent auf Airports und zu 31 Prozent auf Bahnhofsstandorte, der Rest auf andere Standorte.
Das Portfolio umfasst 500 Marken und Konzepte. Dazu gehören internationale Größen wie Burger King, Starbucks und YO!Sushi. Zu den Eigenmarken gehören unter anderem Upper Crust, Le Grand Comptoir und Caffè Ritazza.







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