Serie: Single-Dish-Konzepte Berlin (Teil 1)

Die erste Sardinen-Bar Deutschlands

In der Berliner Sardinen.bar gibt es die Konserven als Delikatesse.
Roman Sebastian Janke/Sardinen.bar
In der Berliner Sardinen.bar gibt es die Konserven als Delikatesse.

Gastronomische Minimalkonzepte bis zu nur einem angebotenen Gericht gibt es einige in den Trendmonopolen London und New York. Auch in Berlin kommt dieser Trend an. Wir stellen in unserer Serie Konzepte vor, die ihr Angebot auf ein Minimum reduzieren. Diesmal: die Sardinen.bar macht die Konserve gesellschaftsfähig.

Thomas Vetter  hat vor anderthalb Jahren die erste Sardinen-Bar Deutschlands eröffnet. Ganz ohne Risiko war seine Idee nicht, schließlich genießt die Dose in Deutschland keinen besonders guten Leumund. Anders in Frankreich und Portugal. Dort sind viele der sogenannten Conserverien seit Generationen in Familienhand. Sie haben eigene Fischerboote und verarbeiten ihren Fang frisch.

Vetter bietet in seiner Bar 120 verschiedene Dosen an (ab 7 €). Eine Besonderheit sind die Jahrgangssardinen, die wie ein guter Wein gereift sind und wie Butter auf der Zunge zergehen, wie Vetter sagt. Das Food&Beverage-Verhältnis ist etwa 50:50. 40 Plätze, ÖZ Mo-Fr 16.30-23.30 Uhr, Sa 12-23.30 Uhr.

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