Service Store DB

Erfolgreichstes Jahr vermeldet!

Auch in den kommenden Jahren heißt es bei Service Store DB: Wachstum und konsequente Weiterentwicklung des Konzepts.
Imago Images/Müller-Stauffenberg
Auch in den kommenden Jahren heißt es bei Service Store DB: Wachstum und konsequente Weiterentwicklung des Konzepts.

Mit 190 Stores, so der Stand Ende 2019, schließt Service Store DB, das Convenience Store-Konzept der Bahn, sein bisher erfolgreichstes Jahr ab. "Der Umsatz netto konnte gegenüber Vorjahr auf mehr als 70 Millionen Euro gesteigert werden, der Foodservice-Anteil beträgt 30 Prozent", heißt es auf Anfrage von FOOD SERVICE.

Auf bestehenden Flächen betrug das Umsatzwachstum der Service Store DB 4,1 Prozent. Mit seiner Expansions-Strategie von 30 Neueröffnungen pro Jahr liegt das Franchise-Konzept auf Kurs. Es ist Teil der Foodservice-Sparte DB Station & Service AG, einem Tochter-Unternehmen des Deutsche Bahnkonzerns. 190 Units waren es Ende 2019, bundesweit sollen bis 2021 über 250 Standorte eröffnet sein. "Insgesamt haben wir 2019 über 30 neue Standorte eröffnet, so viel wie noch nie in einem Geschäftsjahr", lautet das Fazit von Martina Köppl, Leiterin Franchise-Management bei der DB Station & Service AG.

Langfristig weiter wachsen

2015 hatte sich Service Store DB ehrgeizige Wachstumsziele und dem Shop-Konzept ein deutliches Facelift verordnet. Vieles wurde inzwischen umgesetzt und die Vorgabe, bis 2030 auf 300 Standorte zu wachsen, wurde sogar auf 2025 vorverlegt. 67 neue Standorte sind deutschlandweit hinzugekommen, seit vor gut vier Jahren der Kurswechsel zu mehr und schnellerem Wachstum kommuniziert wurde.

"Wir sind froh, dass wir in den letzten Jahren derartig schnell wachsen konnten. Das bekräftigt uns, die richtigen Schritte gegangen zu sein, auch in Zukunft aktiv neue Bereiche anzugehen und weitere Standortpotenziale auszuschöpfen", zieht Köppl positiv Bilanz.
Bestform-Eckdaten 2019
Mit seinem konzeptionell, angebots- und ladenbautechnisch weiter entwickelten Convenience-Store-Format präsentiert sich das Unternehmen Ende 2019 in guter Form:
  • Umsatz auf bestehender Fläche: + 4,1 Prozent gegenüber Vorjahr
  • Netto-Erlöse: > 70 Mio. Euro
  • Umsatzmix: 30 Prozent Foodservice inklusive Heißgetränke (ohne Handelsware), 20 Prozent Handels- und 50 Prozent Tabak-Erzeugnisse
  • Durchschnittsbon: über 3,00 Euro (2018: 2,80 €), damit ist man der angestrebten Zielmarke von 3,50 bis 4,00 Euro näher gerückt.

Franchise-Netzwerk ausgebaut

Auch in punkto Franchise-Partnerschaften ist man größer geworden: 16 Mitspieler Ende 2019. Neben dem langjährigen und ehemals alleinigen Partner Valora Retail Deutschland konnte Service Store DB in den letzten Monaten diverse Franchise-Partner aus der Convenience-Branche gewinnen, um mit deren Unterstützung die geplanten weiteren Standorte in Deutschland zeitnah umzusetzen.

Hierzu zählt SSP Deutschland, die im letzten Jahr 12 Spar-Express-Shops zu Service Stores umgewandelt habt; außerdem Vano als Betreiber von Cuccis und Scoom, Casualfood mit Formaten wie Beans & Barley und Quickers. Weiterhin kamen als Franchisepartner über die letzten Jahre hinzu: die Unternehmensgruppe Dr. Eckert mit den Marken Eckert, Ludwig und Barbarino sowie Lagardère Travel Retail, weltweiter Betreiber einer Vielzahl von Konzepten aus Gastronomie und Einzelhandel, sowie weitere zehn Einzel-Franchisepartner, wie Höflinger Müller oder Jonas Tabak.

Selection-Konzept vor Roll-out

„Einer unserer wichtigsten Entwicklungsschritte 2019 war sicher die Umsetzung des neuen Konzeptes Service Store DB Selection.“
Martina Köppl, Leiterin Franchise-Management bei der DB Station & Service AG
In Berlin eröffneten Mitte des Jahres auf zwei Bahnsteigen die ersten beiden Selection-Pavillons, betriebem von Casualfood. Die als Pilot-Standorte projektierten sieben Quadratmeter großen, nicht begehbaren Shops bieten im Gegensatz zu den klassischen Service Stores (mit einer Range von Presse über Tabak, Lotto, Süßwaren bis Foodservice) ausschließlich Foodservice-Offerten an. Sie sollen bei sehr kurzen Umsteigezeiten eine schnelle F&B-Versorgung bieten. Aufgrund des bisherigen Erfolgs steht 2020 der weitere Roll-out auf der Agenda, "mindestens sechs weitere Units", verrät Martina Köppl.

Nachhaltigkeit und Digitalisierung

Mit diversen Maßnahmen für eine bessere Öko-Bilanz stellt man sich dem Thema Nachhaltigkeit. Neben eigenen Mehrwegbechern und dem Füllen der kundeneigener Becher gibt es mittlerweile eine eigene Service-Store-Brotdose, um den Verpackungsmüll zu reduzieren. Geschirr wurde ab einer bestimmten Gesamtanzahl an Sitzplätzen ebenfalls deutschlandweit eingeführt. Weiterhin werden neue Standorte zum Großteil mit geschlossenen Wandkühlungen ausgestattet.

Um die Kundenzufriedenheit und die Aufenthaltsqualität der Service Stores weiterhin zu steigern und zukunftssicher zu sein, treibt das Unternehmen zahlreiche Modernisierungs- und Digitalisierungsmaßnahmen voran. Hierzu zählen der Umbau älterer Stores mit der Umstellung auf das neue Ladenbau-Design, die Ausstattung der Standorte mit Kunden-WLAN sowie Digital Signage: Bildschirme kommunizieren die Tages- und Wochenangebote.

Überall bargeldlos zahlen

In allen Stores kann per Karte bezahlt werden, in bislang 80 Prozent der Stores auch mobil per Handy oder Apple-Pay.
Über ServiceStore DB
Das Format Service Store bietet Anwohnern und Reisenden in Bahnhöfen ein breites Angebot an Artikeln für die Reise und den täglichen Bedarf: von frischen Backwaren und Heißgetränken über gekühlte Getränke bis hin zu Tabakwaren, Zeitungen, und DB-Fahrkarten in etwa 50 Prozent der Stores. Das 1998 gegründete Franchisekonzept Service Store DB ist Teil der DB Station & Service AG. Es ist deutschlandweit mit 190 Units (12/2019) vertreten, betrieben von 16 Franchise-Partnern. In den kommenden Jahren liegt der Fokus von Service Store auf nachhaltigem Wachstum und der konsequenten Weiterentwicklung des Konzepts. Mit über 30 Neueröffnungen pro Jahr soll das System bis 2025 auf 300 Standorte wachsen.


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