Service Store DB

Umsatzverluste und verschobene Neueröffnungen

Eingeschränkter Betrieb in Corona-Zeiten herrscht auch in den Service Stores der Deutschen Bahn.
Imago Images/ STPP
Eingeschränkter Betrieb in Corona-Zeiten herrscht auch in den Service Stores der Deutschen Bahn.

Umsatzrückgänge von mehr als 50 Prozent für den Großteil ihrer Standorte vermeldet die Service Store DB, das Convenience Store-Konzept der Deutschen Bahn, aufgrund der Corona-Pandemie. Betroffen ist vor allem das Foodservice-Angebot. Das volle Ausmaß der Verluste sei aktuell jedoch noch nicht absehbar. 

Aktuell sind knapp 80 Prozent der Service Stores geöffnet. Während einige wenige von ihnen auch in Corona-Zeiten ihren Vorjahresumsatz erwirtschaften, verzeichnet der Großteil der Standorte Umsatzrückgänge von mehr als 50 Prozent. "Insbesondere das Foodservice-Angebot ist von den Umsatzrückgängen extrem betroffen. Allerdings ist für uns momentan das ganze Ausmaß der Umsatzverluste noch nicht absehbar“, so Martina Köppl, Leiterin Franchisemanagement bei der DB Station&Service AG.
Um die Mitarbeiter und Kunden vor Infektionen zu schützen, hat das Unternehmen alle Service Stores mit Desinfektionssäulen im Eingangsbereich ausgestattet. Darüber hinaus sind die Mitarbeiter mit Atemschutzmasken ausgestattet und in den Kassenbereichen durch Infektionsschutzscheiben geschützt. Zudem werden die Partner aus der Systemzentrale täglich mit Informationen und Corona-Kommunikationsmitteln versorgt. 

"Wir sagen hier ein herzliches Dankeschön an unsere Franchisepartner und ihre Mitarbeiter für das Durchhaltevermögen im Einsatz für unsere Kunden", betont Martina Köppl. Um die schwierige Situation für die Mieter in den Bahnhöfen und damit auch für die Franchisepartner von Service Store DB finanziell etwas zu erleichtern, wurden seitens der Bahn u. a. die Mieten für die Monate März und April gestundet. Paralle dazu startete die Marketinggesellschaft der deutschen Einkaufsbahnhöfe die Solidaritätsaktion #immerfuermichda

Über Service Store DB
Das Format Service Store bietet Anwohnern und Reisenden in Bahnhöfen ein breites Angebot an Artikeln für die Reise und den täglichen Bedarf: von frischen Backwaren und Heißgetränken über gekühlte Getränke bis hin zu Tabakwaren, Zeitungen, und DB-Fahrkarten in etwa 50 Prozent der Stores. Das 1998 gegründete Franchisekonzept Service Store DB ist Teil der DB Station & Service AG. Es ist deutschlandweit mit 190 Units (12/2019) vertreten, betrieben von 16 Franchise-Partnern. In den kommenden Jahren liegt der Fokus von Service Store auf nachhaltigem Wachstum und der konsequenten Weiterentwicklung des Konzepts. Mit über 30 Neueröffnungen pro Jahr soll das System bis 2025 auf 300 Standorte wachsen.


Bereits jetzt ist ersichtlich, dass die Expansionsziele der Service Store DB für das Jahr 2020 kleiner ausfallen als ursprünglich geplant. Zwar hat die Convenience-Store-Formel in den ersten drei Monaten des Jahres sechs neue Standorte eröffnet, einige der noch ausstehenden über 30 Neueröffnungen werden sich jedoch definitiv in das nächste Jahr verschieben. An ihrem Ziel, bis 2025 rund 300 Standorte zu betreiben, hält die Marke allerdings fest.


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