Shopping Center (Teil 1)

Auf Refurbishment-Kurs


Das Shopping Center Sachsen-Allee in Chemnitz zählt zu den Vorzeige-Remodelings der ECE.
ECE
Das Shopping Center Sachsen-Allee in Chemnitz zählt zu den Vorzeige-Remodelings der ECE.

Der Shopping-Center-Markt ist auf Revitalisierungskurs. 2017: null Neueröffnungen, 2018: plus vier. Die Rolle der Gastronomie ist in Zeiten des E-Commerce tragender denn je: in puncto Verweildauer, Wohlfühl-Atmosphäre und Magnetwirkung. Teil 1 unserer Shopping-Center-Serie gibt einen Überblick über den deutschen Center-Markt.

Dieser Text ist ein Exzerpt. Den ganzen Artikel lesen Sie in der Märzausgabe der foodservice.

Die Macher von Einkaufszentren sind wahrlich gefordert. Keine Neueröffnungen in Sicht. Und der wachsende Anteil des E-Commerce setzt den Einzelhandel weiter unter Druck. Investitionen in neue Geschäftsmodelle, Konzepte und attraktive Looks zugunsten des Wohlfühl-Ambientes sind wichtig, um im Wettstreit um die Gunst der Konsumenten nicht nur relevant zu sein, sondern als Sieger hervor zu gehen. Wie man deutschlandweit sieht: Es gibt sie, die Leuchtturmprojekte des Center-Refurbishments!

„Der stationäre Handel muss mit anderen Inhalten punkten – und dies wird auch zunehmend erfolgreich umgesetzt. Wo früher Center oft nur des Bedarfs wegen in die Landschaft gesetzt wurden, wird jetzt mehr Wert auf Architektur, Wohlfühl-Atmo­sphäre und Aufenthaltsqualität gelegt“, konstatieren die Experten des EHI Institute.

Attraktivität der Gastronomie

Doch wie weit ist die Attraktivität der Gastro nutzbar und wann wird unter Umständen der Bogen überspannt, das fragen mittlerweile erste Markt-Profis. Ein schlagendes Argument betrifft den sogenannten Share of Stomach Battle, heißt frei ins Deutsche übersetzt: Wer gewinnt im Wettstreit um die Gunst (den Bauch) des Kunden?

Deutscher Shopping-Center-Markt

Rund 16 Mio. Quadratmeter Gesamtfläche wies 2018 die 483 Units zählende deutsche Center-Landschaft insgesamt aus, pro Center werden im Schnitt 32.000 Quadratmeter vermietbare Flächen angegeben. Vier weitere Center könnten 2019 hinzukommen, die bereits 2018 avisiert waren.  

Die beiden größten deutschen Center-Betreiber

Das gastronomische Angebot soll auch beim Shopping-Center-Betreiber ECE, Hamburg, definitiv in den kommenden Jahren eine tragende Rolle spielen und weiter verstärkt werden. Mit 155 Shopping Centern (Stand 31.12.2018) in  Deutschland gilt die ECE hierzulande sowohl nach der Zahl der Objekte als auch nach Gesamtmietfläche als Nummer eins der Shopping-Center-Betreiber (EHI-Daten).

Blickt man explizit auf das gastronomische Segment, zeigt sich: Aktuell befinden sich in den ECE-Centern mehr als 2.000 gastronomische Outlets, das entspricht einem Anteil von gut 10 Prozent aller Shops (Stand 31.12.2018 – ohne MEC-Center/Metro-ECE-Centermanagament).

Den zweiten Rang  in Deutschland belegt – zwar mit einigem Abstand (25 Center, Stand Mitte 2018) – der französisch-niederländische Betreiber Unibail-Rodamco. Die Company, die seit der Übernahme des australischen Mitbewerbers Westfield im Juni 2018 den Namen Unibail-Rodamco-Westfield trägt, gilt international als Player mit hochkarätigen Centern inklusive attraktiven Gastro-Schauplätzen wie etwa das Mega-Center Westfield London mit über 450 Shops und aufsehenerregende Gastronomie-Gestaltung.

Den kompletten Shopping-Center-Beitrag lesen Sie in der Märzausgabe der foodservice. Noch kein Abo? Hier geht es zum Probe-Abo.




stats