Stadionverpflegung

Ungeduldige Zuschauer

Stadionbesucher warten im Schnitt etwa neun Minuten auf ihr Essen.
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Stadionbesucher warten im Schnitt etwa neun Minuten auf ihr Essen.

Deutsche Fußballfans warten laut einer aktuellen Global-Oracle-Umfrage im Schnitt etwa neun Minuten auf ihr bestelltes Essen und Trinken. Das dauert ihnen zu lange.

Laut Studie wünschen sich 48 Prozent der Stadionbesucher eine Beschleunigung des Bestell-Prozesses. 68 Prozent der Befragten wären sogar bereit, für einen schnelleren Service mehr Geld auszugeben. Das ergab zumindest eine Studie zum Thema "Stadion der Zukunft" von Turnkey Intelligence im Auftrag von Oracle Food & Beverage.

Die Online Befragung untersucht das Verhalten und die Meinung von Fans in Bezug auf den Einsatz von Technologien in Sportstadien. Dafür wurden weltweit 2.008 Fans – darunter 403 Deutsche Fußballfans – befragt, die in den vergangenen zwölf Monaten mindestens ein Event live im Stadion verfolgt haben und zwischen 18 und 64 Jahre alt sind.

Technologie kann helfen

Die Ergebnisse zeigen, dass sich für Stadion- bzw. Gastronomiebetreiber in Stadien durchaus Möglichkeiten ergeben, Fans mit Hilfe von Technologien ein noch besseres Erlebnis zu bieten und ihre Umsätze zu steigern. So würden weltweit 74 Prozent der Fans (37% der Deutschen) eine Lieferung der Snacks an den Platz und 72 Prozent eine Expressschlange (23% der deutschen Fans) nutzen, würde es diese Services geben.

Um diese Angebote schließlich auch ordern zu können, präferieren die Deutschen die Nutzung einer mobilen App direkt am Platz (60%), ein vom Stadion gestelltes Tablet (57%) oder einen Selbstbedienungs-Kiosk (56%).
Geht es um die Bezahlung, setzen 51 Prozent der Deutschen das vorab auf ihre Karte geladene Geld ein und 49 Prozent bezahlen kontaktlos oder über eine mobile Bezahlmethode.

"Ein weiteres nicht zu verachtendes Tool sind Treueprogramme rund um das Thema Food and Beverage – von Fußballclubs für ihre Fans. 70 Prozent der deutschen Fußballliebhaber geben an, an einem solchen Treueprogramm Interesse zu haben. Tatsächlich Mitglied sind allerdings nur 3 Prozent", heißt es in der Studie weiter.

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