Stadtsalat Frankfurt

Erfolgreicher Start in der Mainmetropole

Die Stadtsalat-Unit in Frankfurt.
Markus Roman
Die Stadtsalat-Unit in Frankfurt.

Am 11. Februar 2020 fiel der Startschuss für Unit Nummer drei: In der Bockenheimer Landstraße 59 in Frankfurt eröffnete die dritte Filiale von Stadtsalat, dem Lieferkonzept für gesunde Salate und Bowls. In der ersten Woche war der Andrang teils so groß, dass man nicht mehr alle Lieferungen bedienen konnte, verrät Stadtsalat-Mitgründer Tom Smets.

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Auch im Laden selbst bildeten sich in den ersten Tagen lange Schlangen. Bei den Online-Bestellungen auf der Website habe man wegen des großen Andrangs zunächst die Lieferzeiten verlängert, schließlich mussten die Bestellungen nach dem Mittagsgeschäft gestoppt werden.

"Wir haben zwar Marketing auf vielen Kanälen gemacht, aber der Andrang war dann doch erheblich stärker als gedacht", sagte Tom Smets, der zusammen mit Marcus Berg Stadtsalat im Jahr 2016 gründete. In den ersten vier Tagen des Betriebs gingen im Frankfurter Store rund 1.000 Gerichte über die Theke, etwa 1.500 Salate und Bowls wurden zusätzlich ausgeliefert – und das nur im Mittagsgeschäft. Nach dem ersten Wochenende habe sich die Situation etwas enstpannt, verrät Smets. Der Drop sei allerdings nicht so stark wie erwartet ausgefallen, Smets spricht von 25 bis 30 Prozent.

Stadtsalat: Dritte Unit in Frankfurt eröffnet


Lieferradius von circa 5 Kilometern

Die Kernprodukte von Stadtsalat sind Salate und Bowls mit einem Anteil von über 50 Prozent Bio-Zutaten, die Preis-Range liegt ohne Extras zwischen 10 und 16 Euro. In Frankfurt kristallisierte sich in den ersten Tagen ein Topseller heraus: Der Salat Emperor's Classic, die Stadtsalat-Variante eines Caesar Salad, wurde laut Smets überdurchschnittlich oft bestellt.

Die Gerichte werden kalt serviert und ausgeliefert. Dadurch lässt sich ein großer Lieferradius von rund fünf Kilometer um den Standort verwirklichen. Im Falle Frankfurts lässt sich so theorethisch das ganze Stadtgebiet abdecken. In der Praxis sieht das nach ersten Erkenntnissen anders aus. "Die meisten Bestellungen sind innenstadtzentriert", verrät Smets.

Großer Radius: Stadtsalat bedient fast das ganze Frankfurter Stadtgebiet.
Stadtsalat
Großer Radius: Stadtsalat bedient fast das ganze Frankfurter Stadtgebiet.

Während sich der Betrieb in Frankfurt langsam einspielt, stehen der Frankfurter Operations Manager Kevin Batt und sein Team vor einer für die Gastronomie typischen Herausforderung: dem Fachkräftemangel. "Wir suchen auf allen Ebenen, vom Koch über Servicekräfte bis zu Managern", so Smets. "Die Situation erscheint mir hier in Frankfurt sogar etwas schwieriger als etwa in Berlin."

2021 sollen fünf bis zehn Filialen eröffnen

Nach Frankfurt laufen die Vorbereitungen für den nächsten Stadtsalat-Store auf Hochtouren: In Hamburg wollen die Macher in der Nähe von Gänsemarkt und Jungfernstieg eine Filiale mit Gastraum eröffnen. Bislang gibt es Stadtsalat in Hamburg nur als reines Lieferkonzept. Mit den Erfahrungen der Neueröffnungen im Gepäck soll dann in der zweiten Jahreshälfte die weitere Expansion vorbereitet werden. "In 2021 planen wir, fünf bis zehn neue Standorte zu eröffnen", sagt Smets.

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