Stadtsalat

Salat und Bowls, vertikal & digital

Im August 2019 eröffnete Stadtsalat den ersten Berliner Standort.
© Stadtsalat/Sophia Lukasch
Im August 2019 eröffnete Stadtsalat den ersten Berliner Standort.

Alles aus einer Hand, vom Sourcing bis zur letzten Meile, ist das Kennzeichen von Stadtsalat – und das bei höchstmöglichem Technologie-Anteil. Zunächst als reines Lieferkonzept gestartet, geht die Formel inzwischen auch in die Innenstädte.

Dieser Text ist ein Exzerpt. Die ausführliche Case Study zu Stadtsalat lesen Sie in der Februar-Ausgabe der foodservice.  Jetzt im E-Paper lesen

Lieber Machen als Warten, das war schon das Motto von Stadtsalat-Gründer Marcus Berg, als er noch nicht auf gastronomischen Pfaden wandelte. Nach dieser Devise arbeitet auch die – von Berg 2013 ebenfalls mitgegründete – Digital-Agentur Protofy aus Hamburg. Die rund 30 Entwickler bringen für Kunden schnell digitale Prototypen auf den Markt, wie etwa Websites oder Apps, und verfeinern diese dann.
„Ich glaube, dass der Markt eher die Wahrheit sagt als die Marktforschung.“
Marcus Berg, Gründer Stadtsalat


2016 traf diese digitale Kompetenz dann auf eine Marktlücke, die Berg im Hamburger Markt für Lieferessen erkannt hatte: "Hochwertiges Essen wurde zum Liefern nicht angeboten. Da gab es vor allem Pizza, Burger, Sushi und Asia-Essen." Also baute Protofy eine virtuelle Salatbar, Stadtsalat war geboren – in Rekordgeschwindigkeit. "Von der Entscheidung für Stadtsalat bis zum ersten Salat dauerte es gerade einmal vier Tage", erzählt Berg.

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Von Delivery-Only zum Restaurant

Das Konzept nahm rasch Fahrt auf: Im ersten Standort in Hamburg, noch als reines Lieferkonzept ohne Gastraum – quasi als Ghost Kitchen –, betrug laut Berg der Nettoumsatz im Jahr 2018 rund 2,1 Mio. Euro. Der erst im August 2019 eröffnete Stadtsalat-Standort in Berlin in der Friedrichstraße, in dem Gäste auch vor Ort essen können, käme laut Berg hochgerechnet auf einen Jahresumsatz von 1,5 Mio. Euro. "Bis 2023 wollen wir bundesweit 10-15 Standorte haben", erläutert Berg die Zukunftspläne.

Drei Erfolgsfaktoren

Bei der Geschäftsstrategie setzt Stadtsalat auf drei Säulen:
  • Maximale vertikale Integration Vom Sourcing der Zutaten bis zur Auslieferung zum Kunden liegt alles in den Händen von Stadtsalat
  • Starke Markenbildung und Online-Marketing Influencer-Kooperationen und digitales Bewertungsmanagement schaffen die nötige Aufmerksamkeit
  • Hoher Technologie-Anteil Jeder Prozess, der digital gestärkt werden kann, wird dies auch
Diese Vertikalität ermöglicht Stadtsalat die komplette Kontrolle über das Produkt – Grundvoraussetzung für die eigenen Ansprüche an hochwertiges Essen. 

In der ausführlichen Case Study zu Stadtsalat lesen Sie unter anderem, wie das Unternehmen seine Lieferlogisitk optimiert, es schafft, Speisen mit mehr als 50 Prozent Bio-Anteil anzubieten und dank Technologie den Food-Waste-Anteil minimiert.  Jetzt im E-Paper lesen

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