Street Food mit Tradition (I)

Eisbein als Sandwich


Eisbein aus dem Ex-Eiswagen: Thorsten Panneks Food Truck.
Pannek seine Budike
Eisbein aus dem Ex-Eiswagen: Thorsten Panneks Food Truck.

Ob Burger oder Pulled Pork: An amerikanischen Gerichten mangelt es der deutschen Street-Food-Szene nicht. Zwei Berliner Konzepte setzen dagegen auf typisch deutsche Gerichte – in neuer Form. So serviert Pannek seine Budike Berliner Gerichte als Sandwich.

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Diese Geschäftsidee geht buchstäblich unter die Haut: Auf Thorsten Panneks linkem Unterarm prangt ein Tattoo seines Food Trucks. Auf dem Rechten die einzelnen Zutaten seines Signature Products, dem Berliner Eisbein Sandwich. Seit 2014 mit Caterings, seit April 2017 aus dem Truck, gibt der ehemalige Barkeeper Pannek der Berliner Küche einen neuen Spin: Als Street Food

US-Gerichte auf die Hand


„Ich fand es komisch, dass es im Street Food jede Menge internationale, aber eigentlich kaum deutsche Küche gibt“, bringt Thorsten Pannek seine ursprüngliche Idee für „Pannek seine Budike“ auf den Punkt. Aus einem selbst umgebauten Mercedes-Benz 308 D, einem ehemaligen Eiswagen, verkauft er sein Berliner Eisbein Sandwich für sechs Euro das Stück auf Street-Food-Märkten, Festivals und bei Caterings. Der Einfall kam ihm, als neben Better Burgern vermehrt Pulled Pork auf der Bildfläche erschien. „Ich dachte mir, das kann man doch auch mit Eisbein machen“, sagt Pannek.

Über Pannek seine Budike
Gründung 2014 (Catering), 2017 (Food Truck)
Inhaber Thorsten Pannek
Truck Mercedes-Benz 308 D
Angebot Eisbein Sandwich 6 €, Berliner Bierkutscher Hotdog 6 €
Gäste/Tag 100-700, variiert stark mit Wetter und Standort
Caterings 2018 ca. 30

Gesagt, getan: Das Eisbeinfleisch gezupft und ohne Haut, zusammen mit hausgemachtem Sauerkraut und selbst hergestelltem gelben Erbsen-Senf-Püree. Das Berliner Eisbein Sandwich ist Panneks Bestseller, das er sogar per Gebrauchsmusterschutz schützen hat lassen. Alt-Berliner Küche mit den Vorzügen des Street Food neu interpretiert, ganz nach Panneks Motto: „Nicht schwer auf dem Teller, sondern leicht auf die Hand“. 

Auch Panneks zweites Hauptgericht kombiniert lokalen Ursprung mit amerikanischen Fast-Food-Anleihen. Der Berliner Bierkutscher Hot Dog ist ein in Rauchbier gegarter Schinkenknacker mit Gurken-Senf-Relish, Spreewälder Sauerkraut im Hot-Dog-Brötchen, der ebenfalls für sechs Euro über die Theke geht.

Mehr über die Idee, die Umsetzung und die inhärente Betonung der Regionalität im ganzen Artikel in der Februarausgabe der foodservice. Noch kein Abo? Hier geht es zum Probe-Abo.

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