Studierendenwerk Stuttgart | Neueröffnung

Mensa Central geht an den Start

Top-Design.
Studierendenwerk Stuttgart
Top-Design.

Das Studierendenwerk Stuttgart eröffnet eine neue Mensa: Mitten in der Stuttgarter City, fußläufig zwischen Uni-Campus, Dualer Hochschule (DHBW), Technischer Hochschule und Hauptbahnhof, liegt die Mensa Central. Eröffnung ist am  1. März – für Studierende, Hochschulbedienstete, aber auch für externe Gäste.

„Denn unsere Mensa steht der Gastronomie in der Umgebung in nichts nach“, sagt Andreas Grafmüller, Gastronomieleiter des Studierendenwerks Stuttgart. Trotz Pandemie und coronabedingten Einschränkungen – so darf momentan nur Essen zum Mitnehmen angeboten werden – sieht er der Neueröffnung daher zuversichtlich entgegen.

Auf dem Speiseplan stehen natürlich die Mensa Klassiker – also Linsen mit Spätzle, Schnitzel mit Pommes, Maultauschen mit Kartoffelsalat oder Chili, mal mit, mal ohne Fleisch. Highlight sind aber die hauseigenen Nudeln: Sie werden jeden Tag frisch und direkt vor Ort zubereitet. Welches Topping drauf kommt, entscheidet jeder selbst. Soll es etwas leichter sein, steht ein Gericht aus der Wok-Station zur Wahl, oder eine Bowl (am Eröffnungstag: Hawaiianische Thunfisch Bowl mit Avocado und Mango). Täglich ist mindestens ein Gericht vegan oder vegetarisch – auch jetzt, wo wegen der Coronaverordnung des Landes nur ein eingeschränkter Speiseplan angeboten werden kann.

Die Kaffeebar in der Mensa ist bereits ab morgens geöffnet und sorgt mit Kaffeespezialitäten aus der Siebträgermaschine, Tee und ofenfrischen Backwaren für den Energiekick zwischendurch. Die außergewöhnliche Architektur im Inneren des Gebäudes ist das Sahnehäubchen der Mensa. „Erst recht freuen wir uns, wenn unsere Gäste auch wieder vor Ort essen dürfen“, sagt Andreas Grafmüller.

Studierendenwerk Stuttgart

Nachhaltigkeit im Fokus

Ganz klar: Das, was in der Mensa Central auf den Teller kommt, hat mit dem Klischee von Großküchenessen nicht mehr viel gemeinsam. „Unsere Gäste sind anspruchsvoll, was die Vielfalt und Qualität der Gerichte, aber auch den Preis angeht“, sagt Andreas Grafmüller. „Diesen können wir nur gerecht werden, indem wir uns laufend weiterentwickeln.“ 

Im Fokus steht dabei auch das Thema Nachhaltigkeit. Zurzeit natürlich besonders im Blick: To-Go-Boxen. „Demnächst führen wir Mehrweg-Schüsseln im Pfandsystem ein“, verrät Tim Hollborn. Als Regionalleiter ist er unter anderem für die Mensa Central zuständig. „Unsere Einweg-Behälter sind aus Bambus gefertigt, damit aus einem natürlichen und schnell nachwachsenden Rohstoff.“ Und selbst die Kassenzettel werden auf umweltverträglichem Thermopapier mit FSC-Siegel gedruckt, sind phenolfrei, ohne chemische Farbentwickler und können über den Papiermüll entsorgt werden.

Artgerechte Tierhaltung und fairer Handel

Lange schon stellt das Studierendenwerk hohe Anforderungen an seine Lebensmittellieferanten. Eier etwa bezieht es ausschließlich aus Freilandhaltung, vorzugsweise aus Baden-Württemberg oder Bayern. Bei Fleisch und Wurstwaren achtet es auf artgerechte Tierhaltung. Kaffee und Kakao werden aus Bohnen aus fairem Handel und ökologischem Anbau zubereitet. Nach Möglichkeit werden Produkte aus der Region bezogen: Heckengäulinsen, Rotkohl und Bio-Sauerkraut von den Fildern, regionale Säfte. Unterdessen ist die Mensa Stuttgart-Mitte in der Holzgartenstraße geschlossen. Der Bau aus den 50er Jahren wird derzeit saniert, die Fertigstellung erst in den kommenden Jahren erwartet.
Besondere Außenarchitektur.
Studierendenwerk Stuttgart
Besondere Außenarchitektur.


stats