Studentenwerk Würzburg / Mensa Hubland

Sanierung für mehr Effizienz

Speisesaal und Cafeteria sollen künftig leichter erreichbar sein. Dazu werden neue Treppen eingefügt und der Aufzug barrierefrei umgestaltet. Die außergewöhnliche Optik der Gebäudes von 1978 bleibt erhalten.
pbr / David Franck
Speisesaal und Cafeteria sollen künftig leichter erreichbar sein. Dazu werden neue Treppen eingefügt und der Aufzug barrierefrei umgestaltet. Die außergewöhnliche Optik der Gebäudes von 1978 bleibt erhalten.

Optisch behutsam, technisch konsequent wird das Gebäude der Mensa Hubland Süd der Julius-Maximilians-Universität Würzburg saniert. Die Ziele sind hohe Prozesseffizienz für steigende Studierendenzahlen und eine verbesserte Gebäudeerschließung.

Die Küche der größten Verpflegungseinrichtung des Studentenwerks Würzburg in der fränkischen Domstadt soll auf den neuesten Stand der Technik gebracht, die Abläufe an der Essenausgabe optimiert werden. Geplant hatte die Mensa der Uni Würzburg der Architekt und Künstler Alexander Raimund Freiherr von Branca 1978: eine markante, weithin sichtbare zweifach abgestufte Holzkonstruktion.
Das Mensagebäude beherbergt Cafeteria, Verwaltung und Speisesaal sowie Produktionsküche, Speiseausgabe und Küchennebenräume. Die baulichen Veränderungen sollen künftig einerseits die Cafeteria erschließen, auch wenn die Mensa geschlossen ist. Andererseits sollen die Gäste nach dem Umbau vom Hauptspeisesaal aus genau wie vom Foyer alle Gebäudeteile erreichen können. Der vorhandene Aufzug wird barrierefrei erschlossen.

Staufrei für über tausend Gäste

Um die Speisenausgabe zu entzerren, wird die frühere Produktionsküche zur Essensausgabe im Free-flow. So benötige die Speisenproduktion künftig weniger Platz und kommt in der ehemaligen Frankenstube unter, angrenzend zur Spülküche. Mit künftig acht Kassen an beiden Enden der Ausgabe sollen ebenfalls Warteschlangen der Vergangenheit angehören, selbst wenn die Gästezahlen steigen. 1.050 Sitzplätze soll die Mensa zur Wiedereröffnung bieten. Die energetische Sanierung beschränkt sich auf die Anlagentechnik. Das markante Pagoden-Dach und die Fassaden unterliegen dem Bestandsschutz.

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