Studierendenwerk Tübingen-Hohenheim

Aufbruch in die multifunktionale Mensa


In Tübingen wird die Mensa an der Wilhelmstraße saniert.
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In Tübingen wird die Mensa an der Wilhelmstraße saniert.

In rund vier Jahren soll eine multifunktionale Mensa an der Wilhelmstraße in Tübingen eröffnen. Das denkmalgeschützte Gebäude wird ab Herbst 2019 umfassend saniert und modernisiert. Als Provisorium dient eine Halle auf dem alten Schlachthof-Gelände.

Das Ministerium für Finanzen hat die Baufreigabe erteilt. Die Arbeiten sollen voraussichtlich in 48 Monaten abgeschlossen sein. Das Bestandsgebäude des Architekten Paul Baumgarten aus dem Jahr 1966 steht unter Denkmalschutz. Sanierung und Teilneubau sollen den Studierenden eine moderne Mensa mit neu gestaltetem Außenbereich bescheren. Dafür wird ein Küchen- und Betriebsgebäude neu gebaut, Speisesaal und Büropavillon werden generalsaniert.

Mit eingerichteten Arbeitsplätzen soll das Gebäude künftig multifunktional ganztägig auch als Lernort genutzt werden können. Ansichten der Neuplanung sind noch nicht freigegeben. Ein detailliertes Food- und Angebots-Konzept ist noch nicht verabschiedet, so die Informationen der Projektbeteiligten.

Provisorisch aber zeitgemäß

Als Interims-Mensa wird die bestehende "Shedhalle" im Besitz der Stadt auf dem ehemaligen Schlachthofgelände genutzt. Die Essensausgabe mit Speisesaal mit 530 Sitzplätzen kann täglich etwa 2.000 Essen ausgeben. Betriebsbereich und Sanitäranlagen werden in Containern untergebracht. Das Mobiliar soll größtenteils übernommen werden.

Das Provisorium öffnet montags bis freitags von 11.15 bis 14.15 Uhr. Geboten werden ein Tagesmenü sowie Tagesmenü vegetarisch, ein Auswahlgericht, das Angebot des Tages und ein Salatbuffet. Die Suppentheke entfällt, weshalb die Tagesmenüs und das Gericht des Tages um 15 Cent günstiger werden. Für den Kaffee nach dem Mittagessen werden Automaten aufgestellt. Die Cafeteria "Geiwi" im philologischen Institut ist gleich nebenan.




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