Studierendenwerk Trier

Närrische Kassenbon-Kür

Brachten zu Weiberfasching Stimmung in die Cafeteria A/B des Studierendenwerks Trier (v.l.): Barbara Welter, Jaqueline Meeth-Linz, Inge Rump und Monika Frechen.
Studiwerk Trier
Brachten zu Weiberfasching Stimmung in die Cafeteria A/B des Studierendenwerks Trier (v.l.): Barbara Welter, Jaqueline Meeth-Linz, Inge Rump und Monika Frechen.

Einen Social-Media-Hit landete das Studiwerk Trier mit einer modischen Kassenbon-Satire. Rund 7.000 Facebook-User hatten ihren Spaß mit dem Weiberfaschings-Auftritt der Kolleginnen in der Cafeteria A/B.

Der Aufreger Belegpflicht vom Jahresanfang ist zwar Alltag geworden. Kassenbons will aber nach wie vor kein Gast haben. Also beschlossen die vier Kolleginnen etwas Sinnvolles aus dem Papiermüll zu kreieren. Zum Auftakt der Karnevalskampagne sorgten sie in Kassenbon-Röckchen und mit Kassenbon-Krawatten an ihrem Arbeitsplatz für Furore – ihr Video auf Facebook wurde schnell 4.000 Mal aufgerufen, 7.000 Personen wurden erreicht. Auch auf Instagram war die Reaktionsquote ungewohnt hoch. 1.000 Views in 24 Stunden.

Kassenbon-Pflicht auf den Kopf gestellt

Die Kreative: Barbara Welter brachte mit vier selbstgemachten Röcken und zwei Hosen die Kassenbonpflicht aufs modische Parkett in Trier.
Studiwerk Trier
Die Kreative: Barbara Welter brachte mit vier selbstgemachten Röcken und zwei Hosen die Kassenbonpflicht aufs modische Parkett in Trier.
Drei Abende investierte Hobby-Näherin Barbara Welter, um zusammen mit ihren Kolleginnen die Kassenbon-Pflicht einmal ordentlich närrisch auf den Kopf zu stellen. Ein Rock mit Vorder- und Rückseite besteht aus rund 240 vernähten Bons. Für die drei Röcke und eine Hose machten sich schließlich über 1.000 überflüssige Kassenbons doch noch nützlich. Die Origami-Ohrringe, -Häubchen und -Krawatten für die Cafeteria-Managerinnen nicht zu vergessen. 

Der Aufwand hat sich für talentierten Karnevalistinnen auf jeden Fall gelohnt. Neben dem Spaß für sich und ihre Gäste schafften es die Vier prompt zum Titel "Jodel des Tages" auf der regionalen "Was geht in meiner Stadt ab?"-Plattform Jodel.

Pflicht zur Kür gemacht

Insgesamt sind die Trierer Hochschulgastronomen von Anfang an pragmatisch mit der Kassenbelegpflicht umgegangen. Um möglichst schnell Papier einzusparen, wurde im Januar die Schrifttype der Bondrucker stark verkleinert, so dass die Bons viel kürzer wurden.

Mehr zur Kassenbelegpflicht lesen gv-praxis-Abonnenten in einem Brennpunktbeitrag in der Februar-Ausgabe. Noch kein Abo? Hier geht es zum Probe-Abo. 

Über das Studierendenwerk Trier

Das Studierendenwerk Trier mit Geschäftsführer und Burgenerator-Erfinder Andreas Wagner möchte seinen rund 20.000 Studierenden das Leben an den Trierer Hochschulen so angenehm wie möglich gestalten. Die Hochschulgastronomie wies 2018 für seine 10 Einrichtungen einen Umsatz von 3,4 Mio. Euro aus.



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