Summit

20 Jahre Think Tank

Die Initiatoren: Dr. David Bosshart, Gretel Weiss und Dr. Chrisopher Muller (v. links).
Thomas Fedra
Die Initiatoren: Dr. David Bosshart, Gretel Weiss und Dr. Chrisopher Muller (v. links).

Vor zwanzig Jahren gab es auf den vielen nationalen Märkten der wachsenden Europäischen Union nur wenige Restaurantkonzepte mit relevanter Reichweite. Es war der perfekte Moment, um einen europäischen Think Tank für Führungskräfte aus der Gastronomiebranche einzurichten: den "European Foodservice Summit".

Dieser Text ist ein Exzerpt. Den ganzen Artikel lesen Sie in der September-Ausgabe der foodservice.

Am 24. und 25. September findet die 20. Ausgabe des European Foodservice Summit in Zürich statt. Das Gipfeltreffens der Branchengrößen ist eine top multi-nationale Plattform mit allerbestem Content und einer CEO-Community. Zur Einstimmung blickt Christopher Muller auf die ersten 20 Jahre zurück.

Die Initiatoren

Die Erkenntnis, dass ein solches Gipfeltreffen wie der Summit fehlt, sowie der Blick auf das anbrechende 21. Jahrhundert bewegte drei Partner aus ganz unterschiedlichen Bereichen dazu, sich zusammenzutun. Ziel war es, für Führungskräfte aus der europäischen Gastrobranche diese erste Konferenz ihrer Art auf die Beine zu stellen.

Gretel Weiß, langjährige Herausgeberin des deutschlandweit führenden Fachmagazins foodservice und Koordinatorin des Internationalen Foodservice-Forums in Hamburg sowie des renommierten Hamburger Foodservice Preises, war gerade zur Gründungsherausgeberin des neuen Magazins foodservice Europe & Middle East ernannt worden.

Dr. David Bosshart war neuer Direktor (und kurz danach CEO) des Gottlieb Duttweiler Instituts (GDI) in Zürich/Schweiz, das als führender europäischer Think Tank für wissenschaftliche Forschung auf sozialem und wirtschaftlichem Gebiet bekannt ist.

Dr. Christopher Muller war neuer Leiter des Center for Multi-Unit Restaurant Management an der University of Central Florida (UCF). Mit Blick auf die kommenden Jahre kreierten sie mutig den 1. European Foodservice Summit (EFSS).

Der erste Summit

Eines war klar: Der erste Foodservice Summit musste möglichst viele Führungskräfte von großen und interessanten europäischen Foodservice-Gesellschaften zur Teilnahme gewinnen. Um dieses Ziel zu erreichen, wurde die Regel festgesetzt, dass mindestens 66 Prozent der Teilnehmer von Restaurantbetrieben und nur 33 Prozent von der Lieferantenseite des Geschäfts stammen. Man wollte das Gespräch zwischen Kollegen fördern – ganz ohne versteckte Verkaufsabsichten.

Der erste Termin war fest: vom 9.-11. Oktober 2000. Das GDI in Zürich sollte Schauplatz des ersten Summits werden. Von Anfang an umfassten die Präsentationen mehr als Konjunktur- und Branchentrends: Im Fokus standen auch die neuesten Managementverfahren, disruptive Innovationen, angesagte Konzepte von zunehmender Bedeutung sowie aktuelle Leadership-Panels und Diskussionen von internationalem Belang.

Die drei Initiatoren hatten nur ein Ziel: eine Top-Lehrveranstaltung zu schaffen, die ihren hochkarätigen Teilnehmern die besten verfügbaren Informationen und Anregungen für ihr Geschäft bietet. ‚Qualität und nicht Quantität‘ lautete die Parole – und nicht nur als Leitlinie für das Programm.

Das neue Modell legt zu

Im zweiten Jahr zog der Summit ins Lake Side Casino Zürichhorn, bis heute ein angemessener, idyllischer und idealer Standort für die Veranstaltung. Zu den wichtigsten Erfolgen unserer Reise seit dem Jahr 2000 gehörte die Art und Weise, in der die Community des European Foodservice Summit die vorgetragenen Ideen – mit einem breiten Spektrum an Standpunkten, Erfahrungen und Perspektiven – aufgegriffen hat. Seit dem ersten Summit gab es auch immer Redner, die nicht aus der Gastrobranche kamen.

Das nächste Jahrzehnt

Heute, wenige Tage vor dem 20. Summit, sind die Ziele gereift, genauso wie der europäische Markt, den wir alle bedienen. Aber wir streben immer noch danach, "die führende europäische Plattform für die Gastrobranche" zu sein. Neue Akteure erscheinen auf der Bildfläche und bereichern die Teilnehmerliste, genauso wie ehemalige Redner. Die Zahl der langjährigen Stammgäste aber ist wirklich beeindruckend.

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