Serie Suppentrends (Teil 1)

Eintöpfe sind besonders beliebt

Was das Suppenherz begehrt: Gastro-Profis berichten von ihren erfolgreichsten Rezepten.
Münchner Suppenküche
Was das Suppenherz begehrt: Gastro-Profis berichten von ihren erfolgreichsten Rezepten.

Suppen galten einst als Arme-Leute-Essen, heute sind sie Trend-Food, soziale Distinktionsmittel, Standard auf Party-Buffets. Gastro-Profis berichten von ihren Favoriten. Hier: Münchner Suppenküche. Der Text erschien zuerst und in einer ausführlicheren Version in der Novemberausgabe der foodservice.

In der bayrischen Hauptstadt weiß man, was das Suppenherz begehrt: Seit Anfang der 80er Jahre nutzt die Münchner Suppenküche einen Fundus von rund 250 verschiedenen Rezepturen. Vier Standorte betreibt das Unternehmen derzeit an der Isar, und allein im Stammhaus am Viktualienmarkt verkauft das Format mit seinen 25 Mitarbeitern monatlich rund 20.000 Portionen à 400 Milliliter.

An den drei anderen Standorten – Theresienhöhe, Elsenheimer Straße, Sendlinger Straße – liegt die Verkaufsmenge bei etwa 6.000 und 7.000 Portionen im Monat.

Frische Einlagen

Als Bestseller bezeichnet Geschäftsführer Manfred Kneifel generell Brühen mit frischen Einlagen, auch deftige Eintöpfe seien beliebt. "In den vergangenen drei Jahren hat die Nachfrage nach vegetarischen und veganen Suppen zugenommen", sagt er.

Das Unternehmen habe sich dem Trend jedoch nicht explizit anpassen müssen, schließlich habe man seit jeher den Kunden ein entsprechendes Angebot unterbreitet. "Wir nutzen ausschließlich frische Zutaten, nehmen saisonales Gemüse in den Fokus und verzichten konsequent auf Zusatz- und Konservierungsstoffe", erklärt Manfred Kneifel. Dies goutierten die Kunden.

80 Prozent mittags

Die Münchner Suppen-Spezialisten bieten täglich acht bis neun verschiedene Rezepturen an. Das reicht von Hühner-Brühen mit frischen Einlagen über gebundene Suppen bis hin zu Thai Curry und diversen Eintöpfen. Auch Rezepturen mit saisonalen Zutaten werden bei der Zusammenstellung der Tagesangebote stets berücksichtigt.
„Wir verzichten konsequent auf Zusatz- und Konservierungsstoffe.“
Manfred Kneifel, Geschäftsführer Münchner Suppenküche

Etwa 80 Prozent seines Umsatzes generiert das Unternehmen während der Mittagszeit, zwischen 11 und 15 Uhr. Die Preisspanne reicht von2,70 Euro (klare Brühe)bis hin zu 7,90 Euro (asiatische Pho). Da die Kunden in der Regel zur Suppe auch ein Getränk bestellen, liegt der Durchschnittsbon nach Angaben von Manfred Kneifel bei rund 8 Euro.

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