The Good Coffee

Faires Café-Konzept startet im Rhein-Main-Gebiet


In Frankfurt hat die Organisation Gepa ein Fairtrade-Café eröffnet.
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In Frankfurt hat die Organisation Gepa ein Fairtrade-Café eröffnet.

Mit gutem Kaffee die Welt verändern, lautet der Antrieb des Fair-Trade-Pioniers Gepa und des Frankfurter Vereins "Kirche in Aktion". Mit dem Café-Konzept "The Good Coffee" in Frankfurt am Main und Mainz möchten sie die Community verantwortungsbewusster Konsumenten näher zusammenbringen und vergrößern. Am 11. Juni fiel der Startschuss.

Die Idee hinter dem Konzept: Die Cafés sollen zum Treffpunkt werden für vielfältige Veranstaltungen. Ein Ort der Veränderung sollen sie sein, Anlaufstelle für Menschen, die etwas bewegen wollen. Ziel ist ein Win-Win für deutsche Verbraucher hier und Kaffeeproduzenten in fernen Ländern.

Das kulinarische Angebot umfasst Kuchen, Bagels und "Happy Bowls" mit Fair-Trade-Zutaten wie Bio-Quinoa, dazu fair gehandelte Bio-Kaffeesorten der Gepa, fairer Biotee und Gepa-Schokolade aus dem Afrika-Sortiment. "„Fair Trade zeigt, wie es anders und gerechter geht. Die Gepa kann dabei im Café die Brücke sein zwischen unseren Partnern im Süden und Verbraucherinnen und Verbrauchern hier, die 'guten' Kaffee trinken wollen, eben 'The Good Coffee'", sagte Gepa-Geschäftsführer Dr. Peter Schaumberger zur Café-Eröffnung am Nibelungenplatz im Frankfurter Nordend. Die Location hat sich schon länger als "Café Awake" etabliert und setzt jetzt gemeinsam mit Gepa noch konsquenter auf Fari Trade.

Als zweite Location eröffnet am 15. Juni das "The Good Coffee" in Mainz in der Steingasse. Gepa-Pressesprecherin Barbara Schimmelpfennig begrüßt um 12 Uhr die ersten Gäste und erläutert das Konzept.

Einstieg in die Café-Gastronomie

Mit dem Konzept "The Good Coffee" steigt das Fair-Trade-Unternehmen Gepa erstmalig in die Café-Gastronomie ein. Dazu ist der Fair-Trade-Großhändler hälftig an der Awake Social Coffee Company beteiligt. Die zweite Hälfte hält der bisherige Betreiber der Awake Cafés "Kirche in Aktion".
Über Kirche in Aktion e.V.
Der Verein unterstützt soziale Projekte in Frankfurt, aber auch im globalen Süden wie z.B. Brunnenbau in Äthiopien. Derzeit ist Kirche in Aktion an 46 Orten im Rhein-Main-Gebiet aktiv: Cafés, Bars, Kinos, Restaurants, Seniorenheime, Flüchtlingseinrichtungen und Bordelle. An fast allen Standorten arbeiten Ehrenamtliche, die sich in "Communities on Mission" organisieren und dort Menschen ganz praktisch helfen.


Beide Cafés sind langjährige Gepa-Kunden und wollen nun gemeinsam den Kontakt zu den Gästen intensivieren. Peter Schaumberger: "Wir möchten Menschen für den Fairen Handel gewinnen, die bislang noch keinen Zugang zum Thema hatten. Keiner muss, jeder kann mit gutem Kaffee die Welt verändern." Und Cris Zimmermann, Vorstand von "Kirche in Aktion", ergänzt: "Es geht auch um eine richtig gute
Botschaft von Fairem Handel und nachhaltigem Engagement in der Welt. Ich freue mich darauf, ein Teil davon zu sein!" Für weitere Cafés in anderen Städten suchen die Gesellschafter noch Partner. Infrage kommen zum Beispiel Weltläden oder auch Einrichtungen der Gemeinschaftsgastronomie.

Über Gepa
Seit über 40 Jahren aktiv, ist Gepa heute eine der größten europäischen Handelsorganisationen für fair gehandelte Produkte. Die Gepa arbeitet mit Genossenschaften und sozial engagierten Privatbetrieben in Lateinamerika, Afrika, Asien und Europa zusammen. Faire Preise und langfristige Handelsbeziehungen ermöglichen den Partnern mehr Planungssicherheit. Hinter Gepa stehen die Organisationen Misereor, Brot für die Welt, die Arbeitsgemeinschaft der Evangelischen Jugend in Deutschland (aej), der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) und das Kindermissionswerk "Die Sternsinger". Für ihre Verdienste um Fairen Handel und Nachhaltigkeit wurde Gepa vielfach ausgezeichnet, u. a. beim Deutschen Nachhaltigkeitspreis 2014 als "Deutschlands nachhaltigste Marke"; gleichzeitig wurde das Unternehmen dabei unter die Top 3 der nachhaltigsten Kleinunternehmen (bis 499 Mitarbeiter) gewählt. Gepa wurde nach dem neuen Garantiesystem der World Fair Trade Organization (WFTO) geprüft.


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