TK-Produkte

Eiskalt kalkuliert

Bewährt: TK-Produkte sind für die Gastronomie praktisch und bieten hohe Qualität
Peter Rees /Deutsches Tiefkühlinstitut
Bewährt: TK-Produkte sind für die Gastronomie praktisch und bieten hohe Qualität

Die Erkenntnis hat sich mittlerweile durchgesetzt: Mit Tiefkühlwaren zu arbeiten, war zu Unrecht lange Zeit verpönt. Selbst große Gastronomen und renommierte Köche stehen heute ganz offen dazu.

 Immer mehr bekannte Profis machen sich sogar als Tiefkühlbotschafter für die Nutzung der coolen Produkte stark und beweisen mit attraktiven Rezepturen deren Vielseitigkeit. Köche wie Heiko Antoniewicz oder Andreas Scholz teilen im Netz und bei Veranstaltungen ihre guten Erfahrungen. Erst kürzlich kam mit Pia Völzing, Küchenchefin im Restaurant 1874 im hessischen Alsfeld, eine kreative junge Köchin dazu.

TK hilft, in der Küche Abfälle zu vermeiden

In der Tat sind die Vorteile von Tiefkühlkost enorm. Die praktische Vorratshaltung und die Frische sind nur zwei Gründe. Auch beim Thema Abfallvermeidung schneiden TK-Produkte prima ab. Kürzlich stellte die Tiefkühlbranche die Untersuchung „Check Food Waste“ vor. Ergebnis: Von allen fertig produzierten Tiefkühllebensmitteln erreichen im Durchschnitt 99,9 Prozent ihre Bestimmung und gelangen in die Tiefkühltruhen des Lebensmitteleinzelhandels, der Gastronomie oder privater Haushalte.

Die aussagekräftigen Daten für die Jahre 2019 und 2020 zeigen außerdem: Im Durchschnitt werden 95 Prozent der verzehrbaren Rohwaren zu Tiefkühlprodukten verarbeitet. Zu den nur 5 Prozent Lebensmittelverlusten zählen dabei auch Abfälle wie Gemüse- und Kartoffelschalen und gesetzlich vorgeschriebene Rückstellproben, für die ein menschlicher Verzehr nicht angedacht ist. Auch wenn zum Beispiel Schälreste oder etwa der Strunk eines Rotkohls nicht auf den Tellern der Verbraucher landen, so kümmert sich die Tiefkühlindustrie darum, dass diese wirtschaftlich sinnvoll weiterverwendet werden, zeigt das Pilotprojekt.

Auch die Klimabilanz von Tiefkühlkost kann sich sehen lassen. Schon 2012 wies eine Studie Werte aus, die mit denen anderer Angebotsformen vergleichbar sind. Derzeit werden in der Branche Lösungsansätze Richtung Klimaneutralität entwickelt.

Kein Wunder, dass der Absatz von Tiefkühlkost 2021 nach einem pandemiebedingten Einbruch wieder gestiegen ist. Selbst die Verluste im Außer-Haus-Markt konnten teilweise wieder aufgeholt werden. Der Absatz fast aller Produktgruppen legte im Außer-Haus-Markt zu, allerdings in sehr unterschiedlichem Ausmaß. Brot und Brötchen waren 11,9 Prozent stärker gefragt, Obst hingegen nur 0,3 Prozent mehr. Und es gab Ausreißer, deren Absatz sank, nämlich Gemüsezubereitungen und Fischgerichte.

Ideal bei schwankender Nachfrage im Restaurant

„TK ist in allen Segmenten der Außer-Haus-Verpflegung eine wichtige Angebotsform“, resümiert das Deutsche Tiefkühlinstitut (dti), „und bot gerade den Gastronomen in den unsicheren Zeiten eine optimale Option für die Bevorratung und den Ausgleich von Nachfragespitzen.“

Das Marktforschungsinstitut Innofact hat im Auftrag des dti gerade eine repräsentative Verbraucherbefragung durchgeführt, um die Prioritäten der Deutschen bei der Ernährung zu erfassen. Demnach hat die Preissensibilität zuletzt massiv zugenommen. Für fast zwei Drittel (63%) der Befragten ist der Preis sehr wichtig oder wichtig beim eigenen Einkauf. Damit belegt dieser Punkt die fünfte Position im Ranking der relevanten Ernährungsaspekte, direkt nach Frische der Produkte (89%), gesunder Ernährung (74%), natürlichen Zutaten (74%) und Tierwohl (64%). Die Trends wie „Veggie“ und „Vegan“ blieben demnach stabil und können sich offensichtlich auf treue Fans in einem noch kleinen Segment stützen.



Dieser Text erschien zuerst auf www.ahgz.de.

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